Bereits ist wieder über ein Monat vergangen seit unserem letzten Camping-Ausflug. Höchste Zeit, wieder mal mit unserem Bully auf Reisen zu gehen! Dafür passten natürlich die Auffahrtstage und insbesondere das dafür so schön gemeldete Wetter hervorragend.
Von einem Arbeitskollegen von Rolf bekamen wir den Tipp, Trier zu besuchen. So machten wir uns am Donnerstag, 21. Mai ziemlich früh am Morgen auf den Weg. Via Basel verliessen wir die Schweiz. Anschliessend gings über Strasbourg und Saarbrücken zügig über die deutschen Autobahnen Richtung Trier, welches wir am frühen Nachmittag erreichten. Erst gabs noch ein paar Schwierigkeiten mit der Länge des Strom- resp. dem Anschluss des Verlängerungskabels, welche dann aber mit einem Platzwechsel gelöst werden konnten. Da wir noch nichts zu Mittag gegessen hatten, machten wir uns sofort auf den Weg ins Stadtzentrum. Vom etwas ausserhalb der Stadt direkt an der Mosel gelegenen Campingplatz "Treviris" führte uns ein geteerter Fuss- und Veloweg direkt dem Fluss entlang zur Römerbrücke und von dort in die Stadt. Gestärkt durch ein feines und riesiges Subway-Sandwich erkundigten wir die Stadt und ihre alten Kirchen und andere Bauten. Am späteren Nachmittag kehrten wir auf den Campingplatz zurück, wo wir den Abend mit Lesen und Federball spielen verbrachten.
Nach einer sehr angenehmen Nacht in unserem VW-Büssli stärkten wir uns bei schönen und relativ warmen Wetter mit Kaffee, Müesli und Jogurt für den bevorstehenden Tag. Mit den Velos fuhren der Mosel entlang in Richtung Luxenburg. Nach etwa einer halben Stunde rassiger Fahrt überquerten wir die Mosel über eine Eisenbahnbrücke und fuhren am anderen Flussufer entlang nach Trier zurück. Dort angekommen, schauten wir uns bei ziemlich heissem Wetter die ehemalige Römerstadt näher an: Die Kaiserthermen und das Amphitheate sind beide - wenn man das Alter dieser Bauten bedenkt - sehr gut erhalten! Nach einem grossen Salatteller und einem kühlen Bier in einer Seitengasse setzten wir unsere Erkundungstour mit dem Besuch des nicht gerade extrem interessanten Spielzeugmuseum fort. Danach entdeckte ich einige Schmuckläden und Rolf musste fortan einige Zeit alleine zurecht kommen. Bei der Porta Nigra, dem ehemaligen Eingangstor der Römerstadt, trafen wir uns wieder. Ich mit einigen türkisen Schmuck-Errungenschaften und Rolf mit einem roten Kopf, da er an der Sonne die Zeitung gelesen hatte. Zum Glück brachte nach der Besichtigung der Porta Nigra eine Glacé etwas Abkühlung. Leider war das Eis jedoch bei weitem nicht so gut wie beim Schwedenplatz in Wien! Gestärkt fuhren wir mit unseren Velos zum Campingplatz zurück. Dort blieb uns bei strahlendem Sonnenschein noch etwas Zeit, uns zu erholen und umzuziehen, bevor wir wieder in die Stadt liefen, um zu Nacht zu essen. In der Altstadt fanden wir ein Restaurant, welches uns zusagte. Da es immer noch relativ angenehm warm war, assen wir draussen. Leider wurde es jedoch immer windiger, und so nutzte Rolf um 5 Minuten vor 20 Uhr die langen Samstagsöffnungszeiten und kaufte sich Sekunden vor Ladenschluss und ohne zu probieren einen blauen Kaputzenpulli im H&M. Danach konnten wir das feine Nachtessen mit süffigem Weisswein sowie ein feines Vanille-Apfel-Dessert ohne zu frieren geniessen. Nach einem Bummel durch die Altstadt kehrten wir anschliessend müde von den vielen Eindrücken dieses Tages auf den Campingplatz zurück.
Inzwischen wurde es Samstag und bereits war packen und zusammenräumen angesagt. Da die Nacht im Bus wiederum sehr angenehm war (wenn auch etwas kalt), schliefen wir dementsprechend lange und so war es bereits 11 Uhr, als wir uns auf den Weg über Worbs nach Heidelberg machten. Grund für Zwischenhalt in Worbs sind zwei Klappfenster für unseren Bus, die wir dort bei Bully-Freund Guido kaufen konnten. Rolf hatte sich im VW-Bus-Forum darüber informiert, wo man solche Fenster besorgen kann und bekam den Tipp, es doch mal bei Guido zu versuchen. Nach erfolgreichem Erwerb fuhren wir über die Hauptstrasse nach Heidelberg. Unterwegs hielten wir in einem kleinen Ort, um uns ein Mittag- sowie ein Nachtessen zu kaufen. Es war bereits wieder Mitte Nachmittag, als wir unser Mittagessen auf einem öffentlichen Parkplatz einnahmen. Den Campingplatz von Heidelberg, welcher direkt an der Neckar etwa 5km ausserhalb von der Stadt liegt, erreichten wir gegen 16 Uhr. Da wir die Stadt noch bei Helle besichtigen wollten, machten wir uns anschliessend mit den Velos auch sogleich auf den Weg ins Stadtzentrum. Dort hatte es uns jedoch etwas gar viele Leute und zudem war es sehr heiss, weshalb wir zwar die ganze Shoppingstrasse abliefen, aber in praktisch keinen Laden gingen. Mit einem kühlen Bier erholten wir uns in einem der vielen kleinen Restaurants entlang der Hauptstrasse. Wir lernten noch den Amerikaner Tom aus Atlanta, Giorgia kennen, welchem wir mit Englisch aushalfen, als er, sein Sohn und die kleine Enkeltochter von einer Deutschen auf deutsch angequatscht wurden und nichts verstanden. Zurück auf dem Campingplatz, spielten wir bei starkem Wind Federball. Eigentlich hatten wir geplant, den Abend mit gemütlichen Kochen auf dem Camping zu verbringen, doch ich wollte unbedingt noch die Burg von Heidelberg besichtigen, von wo aus man eine schöne Sicht über die ganze Stadt und die Region hat. So machten wir uns mit den Velos nochmals auf den Weg ins Stadtzentrum. Beim Eindunkeln waren wir auf dem Schloss und schauten uns die Stadt bei schöner Abendstimmung an. Inzwischen war es bereits ziemlich spät geworden, so dass es keinen Sinn machte, noch Abendessen zu kochen, weshalb wir uns in einem Restaurant Hähnchen mit Kartoffeln und ein Bier genehmigten. Zurück auf dem Campingplatz, waren wir beide von der langen Fahrt mit Auto und Velo ziemlich geschafft.
Wieder war die Nacht im Bus angenehm gewesen und wir schliefen lange aus. Bei weiterhin sehr warmen und schönen Wetter frühstückten wir draussen direkt an der Neckar und genossen noch die letzten ruhigen Minuten, bevors ans Zusammenpacken und Heimfahren ging. Die Heimfahrt war sehr heiss und dauerte ziemlich lange. Zum Glück hatten wir jedoch keinen Stau. Den gabs dafür auf der anderen Autobahn-Fahrbahn Richtung Norden. Zwischen Stuttgart und Rust bekam sowohl unser Bully wie auch wir etwas gegen unseren Durst. In einem Burger King auf einer Autobahnraststätte stärkten wir uns mit Burger, Pommes und Salat. Anschliessend kehrten wir via Basel in die Schweiz zurück und waren froh, als wir gegen 16 Uhr Dulliken erreichten. Nach Auspacken und Erfrischen (es war nach wie vor sehr heiss), konnten wir den Abend und somit auch unsere Auffahrtsreise mit einem gemütlichen Abendessen in Auenstein bei meinen Eltern ausklingen lassen.
Dienstag, 26. Mai 2009
Dienstag, 14. April 2009
Das weisse Gold (Rolf)
Unsere Osterreise führte uns diesmal wieder nach Frankreich in den Jura. Am Karfreitag-Morgen gings los: Nach kurzen Osterhasen-Besuchen in Winznau und Balsthal fuhren wir über Moutier und Pontarlier nach Salins-les-Bains, dass wir von der Rückreise unserer Frankreichreise im Sommer 2008 kennen.
Ein erster Spaziergang durchs schmucke Städtchen vorbei an der farbig-schimmernd bedachten Kirche
mit grossem goldigen Hahn auf der Kuppel, dem im Bau befindlichen Casino aus Rostelementen und der ehemaligen Salzsaline, konnte unseren Bewegungsdrang befriedigen.
Nach einem Pique-nique in einem kleinen Park mit Zirkuszelt fanden wir den örtlichen Camping Municipale am unteren Stadtende.
Von dort zogen wir in die Höhe. Durch terassenförmige und durch Steinmauern
geschützte Gärtchen wanderten wir in der Höhe ums von zwei Festungen eingerahmte Salins-les-Bains.
Am Abend kam ein zünftiges Gewitter. Die vergessenen Töpfe (!) ermöglichten uns ein feines
Karfreitagsmenue mit Forelle.
Am Ostersamstag besuchten wir eine spannende Führung durch die alte Salzsaline. Aus dem Untergrund wurde mit wechselnden Techniken die Salzwasserlösung mit 330g Salz pro Liter
Wasser an die Oberfläche transportiert. Anschliessend liess man mit grossen Öfen das Wasser verdunsten und Arbeiter gewannen das Salz bei Arbeitstemperaturen von 50 - 60 Grad C. Das weisse Gold brachte dem Städtchen Wohlstand. Mit der Ausbreitung der Eisenbahn führte ab dem Anfang des 20. Jahrhunderts die Meersalzgewinnung immer zu Konkurrenz und führte Schliesslich zur Schliessung der Saline.
m Ostersonntag kehrten wir in die Schweiz zurück und machten unterwegs noch Halt für eine 4-stündige Wanderung von St. Ursanne dem Doubs entlang zur Passerelle des Charbonniers und wieder zurück.
Ein erster Spaziergang durchs schmucke Städtchen vorbei an der farbig-schimmernd bedachten Kirche
Nach einem Pique-nique in einem kleinen Park mit Zirkuszelt fanden wir den örtlichen Camping Municipale am unteren Stadtende.
Von dort zogen wir in die Höhe. Durch terassenförmige und durch Steinmauern
Am Abend kam ein zünftiges Gewitter. Die vergessenen Töpfe (!) ermöglichten uns ein feines
Am Ostersamstag besuchten wir eine spannende Führung durch die alte Salzsaline. Aus dem Untergrund wurde mit wechselnden Techniken die Salzwasserlösung mit 330g Salz pro Liter
m Ostersonntag kehrten wir in die Schweiz zurück und machten unterwegs noch Halt für eine 4-stündige Wanderung von St. Ursanne dem Doubs entlang zur Passerelle des Charbonniers und wieder zurück.
Mittwoch, 8. April 2009
Geschafft!! (Rolf)
Unser alter, blauer Dicker kann wieder mindestens für zwei Jahre mit amtlichen Segen auf die Strasse. und schon am Karfreitag soll es wieder in die französischen Jura-Freiberge gehen.
Montag, 30. März 2009
Bus in etwas neuem Glanz (Rolf)
Unseren zusätzlichen Freitag nach dem Besuch in Wien nutzten wir dazu, den Bus einen Schritt näher an einen vorführbereiten Zustand zu bringen. Die in Deutschland georderten Teile konnten wir heute bei der Post abholen.
Zuerst montierte ich den unteren Kühlergrill und die vordere Stossstange ab. Dann ging es dem losen Rost mit dem Spachtel an den Kragen, Rostumwandler anstreichen und mit dem Fön die Trockungszeit beschleunigen. Danach wurde der nicht zu spritzende Teil der Front schön abgedeckt und nachher die behandelte Fläche mit schwarzem Unterbodenschutz gespritzt.
Beim Auspuff konnte ich noch eine - seit dem Auspuffwechsel nicht ersetzte - Schelle einbauen, damit wir ihn auch ja nie verlieren.
Ein paar rostige kleine Stellen konnte ich etwas behandeln und mit dem Lackstift bemalen. Am Schluss polierte ich noch drei Viertel des Busses damit er wieder etwas glänzt.
Betti putzte währendessen den Buss innen und brachte ihn für den nächsten Trip wieder auf Vordermann. Die Gewürz- und Essensvorräte wurden nachgefüllt und sind jetzt auch tiptop angeschrieben.
Für die MFK fehlt jetzt nur noch das Rost-Schweissen bei den beiden Einstiegs-Trittbrettern und die "Verschönerung" der Fahrerseite (Rost kaschieren und polieren). Dies wird alles noch diese Woche erledigt.
Zuerst montierte ich den unteren Kühlergrill und die vordere Stossstange ab. Dann ging es dem losen Rost mit dem Spachtel an den Kragen, Rostumwandler anstreichen und mit dem Fön die Trockungszeit beschleunigen. Danach wurde der nicht zu spritzende Teil der Front schön abgedeckt und nachher die behandelte Fläche mit schwarzem Unterbodenschutz gespritzt.
Beim Auspuff konnte ich noch eine - seit dem Auspuffwechsel nicht ersetzte - Schelle einbauen, damit wir ihn auch ja nie verlieren.
Ein paar rostige kleine Stellen konnte ich etwas behandeln und mit dem Lackstift bemalen. Am Schluss polierte ich noch drei Viertel des Busses damit er wieder etwas glänzt.
Betti putzte währendessen den Buss innen und brachte ihn für den nächsten Trip wieder auf Vordermann. Die Gewürz- und Essensvorräte wurden nachgefüllt und sind jetzt auch tiptop angeschrieben.
Für die MFK fehlt jetzt nur noch das Rost-Schweissen bei den beiden Einstiegs-Trittbrettern und die "Verschönerung" der Fahrerseite (Rost kaschieren und polieren). Dies wird alles noch diese Woche erledigt.
Wien (Betti)
Soeben haben wir vom 27. bis 29. März 2009 drei wunderbare Tage in Wien verbracht.
Unser Kurztrip startete am Freitagmorgen in aller Frühe. Bereits um 05:00 Uhr hiess es aufstehen und um 06:10 Uhr waren wir schon mit dem Zug unterwegs Richtung Zürich Flughafen. Dort angekommen, gings Schritt für Schritt weiter: Einchecken, Passkontrolle, Sicherheitskontrolle (ist noch toll, wenn man den Gürtel ausziehen muss und dann fast die Hosen verliert...) und anschliessend Boarding. Der Flug mit "Fly Niki" war angenehm und dauerte nur etwas mehr als eine Stunde. An Bord gab es ein Sandwich (oh wunder, es war sogar essbar!) sowie Kaffee und Wasser. Kurz nach 10:00 Uhr landeten wir in Wien Schwechat. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Wien Mitte/Landstrasse und mit der U-Bahn 4 bis Margartengürtel. Jetzt waren es nur noch einige hundert Meter zu Fuss bis zum Hotel Ibis. Im Hotel luden wir unser Gepäck ab und machten uns sofort wieder auf den weg, Wien zu erkunden. Wir fuhren mit der U-Bahn bis zur Haltestelle Volkstheater und liefen der Kärntner Strasse entlang am Stephansdom vorbei bis zum Schwedenplatz, wo wir ein Sandwich assten. Danach schlenderten wir noch etwas durch die Innenstadt, unter anderem vorbei an der Spanischen Hofreitschule sowie an weiteren, sehr alten und schönen Gebäuden. Anschliessend machten wir uns auf den Weg Richtung Hetzendorf. Dort waren wir bei Rolfs Schwester Irene und Familie zu Tee und Kuchen eingeladen. Den Nachmittag verbrachen wir essen und schwatzen. Gegen Abend machten wir uns wieder auf den Weg und fuhren mit der U4 bis Heiligenstadt. Von dort liefen wir nach Grinzing, wo wir viele Leute vermuteten und gemütlich wienerisch essen wollten. Nur herrschte dort leider absolut tote Hose, und so fuhren wir mit der Bim bis zum Schottengor. Mitlerweile war es bereits nach 20:00 Uhr und wir beide total hungrig. So gingen wir ins erste Restaurant, an dem wir vorbei kamen und bestellten uns ein Bier sowie Wienerschnitzel mit Pommes Frites. Wengistens herrschte hier im Stadtzentrum etwas mehr Betrieb! Doch wir waren sehr müde von diesem langen Tag und gingen deshalb nach einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt ins Hotel zurück, wo wir - obwohl es erst 22:00 Uhr war und wir doch eigentlich eher "Nachtmenschen" sind, todmüde ins Bett fielen.
Am Samstagmorgen klingelte bereits um 07:30 Uhr der Handy-Wecker. Aber schliesslich waren wir auch nicht zum Schlafen nach Wien gekommen, sondern um etwas zu erleben! Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir uns deshalb gleich auf den Weg. Als erstes besuchten wir den Flohmarkt sowie den Naschmarkt bei der Kettenbrückengasse. Vor allem der Naschmarkt
hat uns total begeistert, was man hier alles an Gemüse, Früchte, Oliven, Nüsse, Fisch usw. kaufen kann! Davon kann man bei uns in der Schweiz nur träumen... Wir kauften uns eine Tüte Wasabi-Nüsse, welche absolut lecker schmeckten. Anschliessend war shoppen an der Mariahilfer Strasse angesagt. Da ich gleich ganz am Anfang einen wunderschönen Schmuckladen entdeckte, musste Rolf für einige Zeit alleine weitershoppen. Einige Zeit und eine grosse Ausbeute später setzten wir dann jedoch unsere Shoppingtour gemeinsam fort. Weiter gings in schöne Möbel- und Accessoires-Geschäfte sowie in den H&M. Dort fand ich noch ein paar Jeans sowie wieder mal eine Sonnenbrille. Da das Wetter heute traumhaft schön und sehr warm war, konnte ich sie auch sofort aufsetzen. Zu Mittag assten wir in einem Nordsee-Restaurant Lachsfilet auf Spinat mit Kartoffeln, was sehr gut schmeckte. Den Nachmittag verbrachten wir am Wiener Prater mit einer Fahrt auf dem Riesenrad. Von hier aus hatte man eine wunderschöne Aussicht über die ganze Stadt und ich schoss viele schöne Fotos. Rolf hingegen sass lieber auf der Bank in der Mitte der Kabine, da er ja bekanntlich unter Höhenangst leidet.
So gingen wir dann auch auf keine andere Bahn, sondern schlenderten gemütlich durch den Vergnügungspark und genossen das schöne Wetter. Anschliessend kehrten wir kurz ins Hotel zurück, um unsere Einkäufe abzuladen und machten uns dann bereits wieder auf den Weg Richtung Hetzendorf, wo wir bei Irene und Familie zum Nachtessen eingeladen waren. Sim kochte uns ein feines, wenn auch natürlich ziemlich scharfes pakistanisches Essen. Danach spielten wir gemeinsam mit den Kindern verschiedene Spiele. Zurück im Hotel genehmigten wir uns noch einen Drink an der Hotelbar und streckten anschliessend unsere vom vielen Laufen müden Beine im Bett aus.
Am heutigen Sonntag schliefen wir etwas länger, da das Wetter leider sehr kalt und regnerisch war. Nach einem feinen und ausgiebigen Frühstück war bereits wieder packen angesagt. Nach dem Ausschecken fuhren wir mit der U-Bahn zum Gasometer. Das sind ehemalige Gaswerke, die heute als Shoppingcenter und Wohn- und Büroräumlichkeiten genutzt werden. Diese Gebäude sind vor allem wegen ihrer Form sehr anschaulich. Danach wollten wir uns nochmals die Innenstadt anschauen. Da es ja aber regnete und sehr frisch war, brauchten wir schon bald eine Aufwärmung. Diese nahmen wir in Form eines Kaffees im Starbucks ein. Anschliessend wollten wir nochmals etwas Bim fahren. So fuhren wir nicht mit der U-Bahn zum Schloss Schönbrunn, sondern eben mit der Bim. Dies war sehr interessant, denn man sieht natürlich viel mehr von der Stadt als in der U-Bahn, wo man sich ja logierschweise fast ausschliesslich in dunklen U-Bahn-Schächten befindet. Beim Schloss Schönbrunn hatten wir uns mit Irene und den Kindern verabredet. Da wir zu früh waren, schauten wir uns noch den Ostermarkt im Schlossgarten an und kauften noch zwei kleine VW-Bus-Modelle für unsere Sammlung. Anschliessend machten wir einen kurzen Rundgang durchs Schloss, in welchem Kaiser Franz Ferdinand und Kaiserin Elisabeth (welche vor allem unter dem Namen Sissi bekannt ist) hausten. Wir sahen viele prunkvoll eingerichtete Räume des Schlosses und erfurhen via Kopfhörer allerlei wissenswertes über das Schloss und dessen ehemalige Besitzer. Danach liefen wir durch den riesigen und wunderschön angerichteten Schlossgarten bis zur Gloriette. Da es ununterbrochen regnete, war wir am Schluss des Spaziergangs ziemlich durchfroren. Leider hiess es nun bereits wieder Abschied nehmen. Wir verabschiedeten uns von Irene und den Kindern und fuhren mit dem Bus zurück zum Hotel, um unser Gepäck abzuholen. Danach gings mit der U-Bahn und dem Zug zum Flughafen. Dort ging alles ziemlich schnell und nach einem angenehmen Flug (die Sandwiches waren diesmal zwar leider ziemlich ungeniessbar) landeten wir kurz nach 20:00 Uhr bereits wieder in Zürich Kloten. Kurz vor der Landung, noch über den Wolken, konnten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang in den kitschigsten Rottönen bewundern.
Mit dem Zug fuhren wir via Aarau heim nach Dulliken, wo wir kurz nach 22:00 Uhr ankamen. Nach dem Auspacken der Koffer gehörte unser Kurztrip leider bereits wieder der Vergangenheit an.
Unser Kurztrip startete am Freitagmorgen in aller Frühe. Bereits um 05:00 Uhr hiess es aufstehen und um 06:10 Uhr waren wir schon mit dem Zug unterwegs Richtung Zürich Flughafen. Dort angekommen, gings Schritt für Schritt weiter: Einchecken, Passkontrolle, Sicherheitskontrolle (ist noch toll, wenn man den Gürtel ausziehen muss und dann fast die Hosen verliert...) und anschliessend Boarding. Der Flug mit "Fly Niki" war angenehm und dauerte nur etwas mehr als eine Stunde. An Bord gab es ein Sandwich (oh wunder, es war sogar essbar!) sowie Kaffee und Wasser. Kurz nach 10:00 Uhr landeten wir in Wien Schwechat. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Wien Mitte/Landstrasse und mit der U-Bahn 4 bis Margartengürtel. Jetzt waren es nur noch einige hundert Meter zu Fuss bis zum Hotel Ibis. Im Hotel luden wir unser Gepäck ab und machten uns sofort wieder auf den weg, Wien zu erkunden. Wir fuhren mit der U-Bahn bis zur Haltestelle Volkstheater und liefen der Kärntner Strasse entlang am Stephansdom vorbei bis zum Schwedenplatz, wo wir ein Sandwich assten. Danach schlenderten wir noch etwas durch die Innenstadt, unter anderem vorbei an der Spanischen Hofreitschule sowie an weiteren, sehr alten und schönen Gebäuden. Anschliessend machten wir uns auf den Weg Richtung Hetzendorf. Dort waren wir bei Rolfs Schwester Irene und Familie zu Tee und Kuchen eingeladen. Den Nachmittag verbrachen wir essen und schwatzen. Gegen Abend machten wir uns wieder auf den Weg und fuhren mit der U4 bis Heiligenstadt. Von dort liefen wir nach Grinzing, wo wir viele Leute vermuteten und gemütlich wienerisch essen wollten. Nur herrschte dort leider absolut tote Hose, und so fuhren wir mit der Bim bis zum Schottengor. Mitlerweile war es bereits nach 20:00 Uhr und wir beide total hungrig. So gingen wir ins erste Restaurant, an dem wir vorbei kamen und bestellten uns ein Bier sowie Wienerschnitzel mit Pommes Frites. Wengistens herrschte hier im Stadtzentrum etwas mehr Betrieb! Doch wir waren sehr müde von diesem langen Tag und gingen deshalb nach einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt ins Hotel zurück, wo wir - obwohl es erst 22:00 Uhr war und wir doch eigentlich eher "Nachtmenschen" sind, todmüde ins Bett fielen.
Am Samstagmorgen klingelte bereits um 07:30 Uhr der Handy-Wecker. Aber schliesslich waren wir auch nicht zum Schlafen nach Wien gekommen, sondern um etwas zu erleben! Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir uns deshalb gleich auf den Weg. Als erstes besuchten wir den Flohmarkt sowie den Naschmarkt bei der Kettenbrückengasse. Vor allem der Naschmarkt
Am heutigen Sonntag schliefen wir etwas länger, da das Wetter leider sehr kalt und regnerisch war. Nach einem feinen und ausgiebigen Frühstück war bereits wieder packen angesagt. Nach dem Ausschecken fuhren wir mit der U-Bahn zum Gasometer. Das sind ehemalige Gaswerke, die heute als Shoppingcenter und Wohn- und Büroräumlichkeiten genutzt werden. Diese Gebäude sind vor allem wegen ihrer Form sehr anschaulich. Danach wollten wir uns nochmals die Innenstadt anschauen. Da es ja aber regnete und sehr frisch war, brauchten wir schon bald eine Aufwärmung. Diese nahmen wir in Form eines Kaffees im Starbucks ein. Anschliessend wollten wir nochmals etwas Bim fahren. So fuhren wir nicht mit der U-Bahn zum Schloss Schönbrunn, sondern eben mit der Bim. Dies war sehr interessant, denn man sieht natürlich viel mehr von der Stadt als in der U-Bahn, wo man sich ja logierschweise fast ausschliesslich in dunklen U-Bahn-Schächten befindet. Beim Schloss Schönbrunn hatten wir uns mit Irene und den Kindern verabredet. Da wir zu früh waren, schauten wir uns noch den Ostermarkt im Schlossgarten an und kauften noch zwei kleine VW-Bus-Modelle für unsere Sammlung. Anschliessend machten wir einen kurzen Rundgang durchs Schloss, in welchem Kaiser Franz Ferdinand und Kaiserin Elisabeth (welche vor allem unter dem Namen Sissi bekannt ist) hausten. Wir sahen viele prunkvoll eingerichtete Räume des Schlosses und erfurhen via Kopfhörer allerlei wissenswertes über das Schloss und dessen ehemalige Besitzer. Danach liefen wir durch den riesigen und wunderschön angerichteten Schlossgarten bis zur Gloriette. Da es ununterbrochen regnete, war wir am Schluss des Spaziergangs ziemlich durchfroren. Leider hiess es nun bereits wieder Abschied nehmen. Wir verabschiedeten uns von Irene und den Kindern und fuhren mit dem Bus zurück zum Hotel, um unser Gepäck abzuholen. Danach gings mit der U-Bahn und dem Zug zum Flughafen. Dort ging alles ziemlich schnell und nach einem angenehmen Flug (die Sandwiches waren diesmal zwar leider ziemlich ungeniessbar) landeten wir kurz nach 20:00 Uhr bereits wieder in Zürich Kloten. Kurz vor der Landung, noch über den Wolken, konnten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang in den kitschigsten Rottönen bewundern.
Mit dem Zug fuhren wir via Aarau heim nach Dulliken, wo wir kurz nach 22:00 Uhr ankamen. Nach dem Auspacken der Koffer gehörte unser Kurztrip leider bereits wieder der Vergangenheit an.
Freitag, 27. März 2009
Wien (Rolf)
In 45 Minuten gehts los zum Flughafen und dann ab nach Wien für drei Tage. Wir wollen dort meine Schwester Irene und ihre Familie besuchen. Bereits gibts wieder eine prallgefüllte Liste mit zu besuchenden Orten.
Donnerstag, 12. März 2009
Jetzt ists passiert... (Rolf)
Unser treuer Reisebegleiter muss zur Fahrzeugkontrolle. Am Montag ist das Aufgebot von der MFK gekommen. Wenn das mal nur gut geht. Schliesslich nagt der Rost an der Karrosserie unseres Campers und er hat doch schon über 19 Jährchen auf dem Buckel. Hoffen wir das Beste... *daumendrück*
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