Samstag, 1. April 2017

Frühlingstage in Vattiz

Da Rolfs Eltern für zwei Wochen in Vattiz weilten, schaufelten wir uns ein paar Tage frei für eine kleine Auszeit.
Am Mittwochabend, 29. März reisten wir direkt nach der Arbeit an. Diesmal im Unterschied zu den Sportferien mit wenig Gepäck (keine Ski- & Snowboardausrüstung - es hatte ja schon vor gut einem Monat nur noch wenig Schnee gehabt) und deshalb mit unserem "kleinen" Auto.


Mit dem Cabrio auf dem Weg ins Bündnerland - kurz vor dem Nachtessen-Halt in der Raststätte Glarnerland.

Bei schönem und warmem Frühlingswetter verbrachten wir gemütliche Tage mit lange ausschlafen (was vorallem Rolf mehr als nötig hatte und sehr genoss - sonst ist ja eher Betti fürs lange schlafen bekannt), kleinen Wanderungen (den Hängen nach bis Lumbrein und der Strasse entlang wieder zurück sowie auf dem Höhenweg nach Vella und via Degen und Rumein wieder zurück), lesen an der Sonne (auf einem unserer Lieblingsbänkli oberhalb Lumbrein und auf der Terrasse der Casa Bachofen) und feinen Mahlzeiten (Spaghetti mit Bolognese & Pesto "Chez Dodo" und ein feines Nachtessen im Péz Regina in Lumbrein).


Wunderschönes Wanderpanorama oberhalb von Vignogn und Lumbrein


Zwei aufgestellte Wanderer :-)


Frühlingsblumen-Deko von Dodo auf dem Esstisch im Vattizer Ferienhäuschen

Am Samstag machten wir uns kurz vor Mittag auf die Heimreise und genossen eine sonnige Cabriofahrt durch die Rheinschlucht nach Chur. Der "Grand Canyon der Schweiz", wie diese beeindruckende Schlucht auch genannt wird, ist dieses Mal wieder von neuem atemberaubend schön!
In Chur trafen wir Nils zum Zmittag in der "Chickeria", bevor wir die restliche Strecke unter die Räder nahmen.

Sonntag, 26. März 2017

Frühlings-Camping in Freiburg

Ein erstaunlich warmes Ende-März-Wochenende bedeutete für uns den Start in die Campingsaison 2017.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten - Rolf brach eine Velofixierungsstrebe in mehrere Teile und flickte sie sogleich wieder mit Gaffa und Betti brachte es fertig, ihren Handy-Pin 3x falsch einzugeben, sodass sie den M-Budget-Mobile Support um den Puk-Code anfragen musste - erreichten wir Freiburg im Breisgau gemütlich via Staffelegg, Frick, Eiken, über die Grenze bei Bad Säckingen sowie via Schopfheim und Schönau in Schwarzwald. Eine schöne Strecke mit viel Natur, Wiesen, Flüssen usw. Unterwegs gabs noch einen Zmorgenhalt in Zell im Wiesental, wo wir auf einem kleinen Rastplatz bei Sonnenschein die im Penny-Markt für Schweizer Verhältnisse sehr günstig gekauften Schoggi-Gipfeli und Kaffee-Shakes verzehrten.
Rasch hatten wir uns auf dem Camping im Möselpark eingerichtet und machten uns nach einem kleinen Mittagessen mit den Velos auf ins Stadtzentrum von Freiburg. Die Stadt ist sehr velofreundlich; überall gibt es markierte Velostreifen. Besonders gut gefallen hat uns die Strecke direkt entlang des Stadtbachs Dreisam. In der Altstadt selbst darf man zwar - im Unterschied zu den Autos - mit den Velos (fast) überall durch, doch zu Fuss war es dann aufgrund der vielen Leute doch angenehmer. 


Veloweg an der Dreisam

Wir schlenderten gemütlich durch die Maktstände beim Münster und den Geschäften an der Kaiser-Joseph-, der Berthold- und der Salzstrasse entlang. In einer Seitenstrasse in der Nähe des Augustinerplatzes kaufte sich Betti noch eine graue Haremshose.


Münster


Schwabentor


Konviktstrasse

Da wir aufgrund der erwarteten tiefen Nachttemperaturem (rund 3 Grad) unsere Heizung mit Anschluss an den Gastank mitgenommen hatten, aber der Schlauch bzw. das Ventil leider nicht passte, suchten wir das Do-it-Geschäft Bauhaus etwas ausserhalb des Stadtzentrums an der Baslerstrasse auf. Mit den Velos waren wir in kurzer Zeit dort und fanden ein Verbindungsstück. Auf dem Rückweg zum Campingplatz machten wir auf erwa halber Strecke beim Gasthaus zum Schützen einen Halt und genossen ein grosses Pils Ganter an der warmen Abendsonne.
Zurück beim Camping, lasen wir die mitbebrachten Lektüren und machten uns anschliessend bereit fürs Nachtessen. Mit den Velos gings wieder in die Altstadt, wo wir im Englers Weinkrügle feine Forellen Müllerin Art (Rolf) bzw. mit Mandelbutter und -splittern (Betti) und Salzkartoffeln sowie süffigem Weisswein genossen. Etwas angesäuselt fuhren wir anschliessend zum Camping zurück und rundeten den Tag mit mitgebrachter Linzertorte und einem starken Kaffee ab.

Der Sonntag startete angenehmer als angenommen. Da das neu gekaufte Verbindungsstück leider nicht passte, konnten wir nicht heizen. So hatten wir uns auf frische Morgenstunden eingestellt. Doch der Isobalg und die doppelte Bettdecke führten zu genügend Wärme. Und die Morgensonne wärmte ebenfalls. Dadurch konnten wir sogar unser Frühstück im Freien einnehmen - herrlich!


Frühstück bei Sonnenschein auf dem Camping im Möselpark

Für den Nachhauseweg wählten wir ebenfalls eine gemütliche Route - sprich über Land statt über die Autobahn. Via Bad Krozingen, Müllheim und Auggen erreichten wir Weil am Rhein und anschliessend Basel. Dort stellten wir unseren Bus beim Shoppingcenter Stücki ab und unternahmen einen gemütlichen Spaziergang durch Kleinhüningen. Zuerst gings durchs Quartier dem Fluss Wiese entlang bis an den Rhein und anschliessend der Uferstrasse entlang. Ein herrlicher Sonntagsspaziergang bei strahlendem Sonnenschein.


Velos als Gartenzaun in Basel Kleinhüningen

Via Riehen, Lörrach, Rheinfelden (Baden) gings bei Bad Säckingen ein letztes Mal über die Grenze. Über die Staffelegg erreichten wir zeitnah unser Zuhause und rundeten das herrliche Frühlingswochenende standesgemäss ab - mit letzten Sonnenstrahlen beim Apéro im Garten sowie gegrillten Würsten vom Gartencheminée. 

Sonntag, 12. März 2017

Entlang der Uerke

Etwas unterhalb unseres Wohnortes fliesst das kleine Flüsslein Uerke vorbei, welches flussabwärts nur einige hundert Meter weiter in die Suhre mündet. 
Flussaufwärts sind wir dem Bach schon einige Male Richtung Kölliken etwas entlang gelaufen. Deshalb nahm es Rolf wunder, wo das Gewässer seinen Ursprung hat. So entstand vor einiger Zeit die Idee, der Uerke bis zu ihrer Quelle entlangzulaufen.
Heute war es soweit: Fürs Campen noch zu frisch (vorallem nachts), fürs Drinnensitzen zu schön - also ideales Wanderwetter! Mit Würsten und anderen Nahrungsmitteln im Rucksack gings von zu Hause aus los. Bald hatten wir Kölliken erreicht und wenig später kamen wir an Holziken vorbei nach Uerkheim. Die Uerke war inzwischen ein noch kleineres Bächlein geworden. Den letzten Teil bis zur Quelle oberhalb von Bottenwil wollten wir ein anderes Mal unter die Füsse nehmen. So verliessen wir die Uerke und wanderten durch den Wald aufwärts Richtung Schöftland. Dabei hielten wir Ausschau nach Feuerstellen. Die einzige, an welcher wir vorbei kamen (auf dem Stübisberg), war leider schon besetzt. Wir hatten uns bereits entschlossen, unsere Cervelats zu Hause im Gartencheminée zu grillieren und den Fahrplan ab Bahnhof Schöftland konsultiert, als wir am Waldrand kurz vor Schöftland doch noch eine Feuerstelle fanden. Rolf hatte kurz darauf ein Feuer entfacht und wir konnten gemütlich unsere Würste grillieren, welche wir anschliessend mit scharfem Senf, Brot und vielerlei Rohgemüse genossen.


Schneeferien in Vattiz, Val Lumnezia

Schon seit einer Woche sind wir wieder zurück aus unserem alljährlichen Ski- und Snowboard-Urlaub im familieneigenen Häuschen in Vattiz. Diesmal waren wir in einer etwas kleineren Gruppe dort mit Vater Felix und Sohn Nils die meiste Zeit. Dodo, Nina und Jill wechselten sich mit ihren Besuchen ab und liessen uns Geburtstage (nach-) feiern und auch sonst schöne Tage verbringen.
Der Schnee wollte dieses Jahr nicht so wirklich, aber es reichte zum täglichen Fahren im Skigebiet. Ansonsten verbrachten wir viel Zeit mit der Elektroausstattung im Juhee, mit Anpassen der Vattiz-Homepage und auch mit Lesen, Kochen (mmh Maluns von Nils) und Trinken.



Samstag, 11. Februar 2017

Um den Hallwilersee (Betti)

Wir haben langsam genug vom Winter (ausser der noch bevorstehenden Sportwoche in Vattiz natürlich) und freuen uns auf den Frühling mit höheren Temperaturen und Wander- und Campingwetter.
Da für dieses Wochenende Temperaturen im Plus-Bereich und etwas Sonnenschein angekündigt waren und wir uns in Bewegungslaune befanden, planten wir eine Wanderung dem Seeuferweg entlang um den Hallwilersee.
Beim Start um halb 10 Uhr beim Schloss Hallwyl war es allerdings noch neblig, windig und ziemlich frisch, so dass wir mit hohem Tempo losmarschierten. Das Laufen mit knapp 6 km/h gab warm und wir kamen zügig voran; an Boniswil, Birrwil und Beinwil am See vorbei erreichten wir nach knapp 2 Stunden Mosen am anderen Seeende. 
In Aesch legten wir einen Mittagsrast im Restaurant Kreuz ein und stärkten uns mit Spaghetti bzw. Pizza.
Inzwischen schien die Sonne und dadurch war es wärmer geworden. Dies - sowie wohl auch die inzwischen schon etwas müden Beine -  führte dazu, dass wir nun etwas gemütlicher wanderten.
Nach einem weiteren Rast im Delphin in Meisterschwanden, wo es Kafi und einen kleinen Coupe Nesselrode gab, nahmen wir die letze Etappe unter die Füsse, an Tennwil vorbei zurück zum Schloss Hallwyl. 
Nach rund 4 Stunden Marschzeit und knapp 23 km bzw. 30'000 Schritten war die Seeumrundung geschafft - und wir auch. ;-)


Start beim Schloss Hallwyl


Bei Birrwil


"The Birds"... ähhh... Möven auf dem Sprungturm beim Strandbad in Beinwil am See


Aber hallo?!? Wurde das hier hin transportiert oder war es schon hier und wird neu aufgepfahlt?


Kurz vor Aesch


Bei der Seerose in Meisterschwanden


Zurück beim Schloss Hallwyl


Yes, we did it! *mirsendschosiebesieche* ;-D

Sonntag, 11. Dezember 2016

Kleine Auszeit vom Weihnachtsstress in Vattiz (Betti)

Vom Donnerstag, 8. bis Sonntag, 12. Dezember sind wir dem (Vor-) Weihnachtsgehetze entflohen und haben ein verlängertes Wochenende in Vattiz genossen. 


Vattizer Ferienhaus

Bei schönstem Wetter und warmen Temparaturen (über 10 Grad) haben wir täglich eine kleine Wanderung gemacht, haben Weihnachtskärtli gebastelt, viel gelesen, gut gegessen und getrunken und lange ausgeschlafen.


Oberhalb des Zürisees auf dem Weg ins Bündnerland

Ein erster Ausflug führte uns oberhalb des Badesees Davos Munts über einen uns unbekannten Wanderweg zum Fussballplatz bei Vella, weiter zur Kirche Pleiv und über Rumein wieder zurück zum Ferienhäuschen. 


Der zugefrorene Badesee Davos Munts oberhalb des Ferienhauses


Kirche Pleiv in Vella

Am Freitag wanderten von Cons (hinter Vrin) dem Glenner entlang bis kurz vor  Pardatsch. Bis ganz zum kleinen Weiler schafften wir es nicht, weil die Strasse auf mehreren Metern mit dickem Eis überzogen war. So genossen wir unser Wander-Zmittag auf einem kleinen Wieseli oberhalb des Wanderweges mit Blick auf Pardatsch. Wir waren gemütlich am Lesen und die Sonne geniessen, als wir plötzlich Geräusche von knackenden Ästen im Wald hörten? Ein Bär? Ein Wolf? Wir waren sehr erleichtert, waren es "nur" zwei Gämse, die vom Wassertrinken am Glenner den Wald hochgerannt kamen, nur wenige Meter an uns vorbei. Das vordere der beiden konnten wir vom Rennen erschöpft schnaufen hören und die Zunge hing ihm zum Hals raus. Doch so schnell sie aufgetaucht waren, so rasch waren sie auch schon wieder verschwunden. Rolf ärgerte sich, hatte keine Fotos gemacht, obwohl seine Kamera griffbereit neben ihm lag.


Glenner zwischen Cons und Pardatsch


Blick nach Vrin

Unsere letzte Wanderung führte uns am Brätliplatz oberhalb des Badesees vorbei nach Lumbrein, ebenfalls auf einem von uns noch nie begangenen Weg; wir waren bisher immer auf einem tiefer am Hang gelegenen Weg nach Lumbrein gewandert. An unserem Lieblingsbänkli mit Ausblick auf Lumbrein und ins Tal nach Vrin und zu den dahinterliegenden Bergen kamen wir glücklicherweise trotzdem vorbei und konnten einen gemütlichen Mittagessen- und Lese-Rast einlegen an der warmen Sonne.


Abendstimmung mit Blick vom Ferienhaus zur Signina-Berkette

Kulinarisch hat es ebenfalls gepasst: Neben feinen, selbstgekochten Penne an Dörrtomaten und Pilzen am ersten Abend sowie einem Siedfleisch-Eintopf mit Rüebli und Sellerie am letzten Abend, genossen wir Maluns mit Apfelschnitzen und Bergkäse (ich) bzw. Cordon Bleu mit Pommes und Gemüse (Rolf) im Restaurant Trutg in Vella. 
Eigentlich wollten wir ja ins Pöstli essen gehen, aber das hatte wie fast alle Beizen im Tal Betriebsferien. Denn bald ist ja wieder Hochsaison, auch wenns nicht danach aussieht: ein paar Kunstscheehäufchen, ansonsten aper bis fast ganz oben. Hoffen wir, dass es dann wenigstens Ende Februar in unseren Winterferien Schnee hat.


"Piste gut" in Vella? ;-)

Das Wochenende ist wie im Flug vergangen, doch wir fühlen uns erholt und gestärkt für den Jahresendspurt. 

Sonntag, 27. November 2016

Wieder mal in Wien (Betti)

Wie bereits vor einem Jahr, verbrachten wir auch dieses Jahr ein verlängertes Black Friday / 1. Advent - Wochenende in Wien (25. bis 27. November 2016).
Am Freitag klingelte schon kurz nach 4 Uhr unser Handy-Wecker. Mit der ersten möglichen ÖV-Verbindung gings von Oberentfelden via Aarau und Zürich HB zum Flughafen Zürich Kloten. Einmal mehr nervten wir uns über die immer rigoroser werdende Socherheitskontrolle - Gurt & Jacke ausziehen reicht inzwischen nicht mehr, es mussten auch der Pulli und die Stiefeletten (!) sein!
Ein komisches Schoggibrötchen und eine ziemlich untrinkbare Kaffeebrühe später - serviert von den ganz rot gekleideten (inkl. Strümpfe!) Flight Attendents der Austrian Airlines - erreichten wir bereits Wien Schwechat. 


Mit dem CAT (City Airport Express) gings zügig nach Wien Mitte, mit der U4 bis Haltestelle Margarethengürtel und zu Fuss zum
Hotel Fabrik, welches in einer ehemaligen Wäscherei untergebracht ist - aussen wunderschöne Ziegelsteine, innen leider nicht all zu schön & trendy restauriert.




Einen Glühwein beim Maria Theresienplatz und ein feines Mittagessen im Hoferl im Stadtzentrum (Wienerschnitzel mit Salzkartoffeln resp. Gansel-Burger mit Pommes und ein Bier) später waren wir gestärkt für den Rest des Tages.
Den Nachmittag verbrachten wir mit Schlendern durch die Weihnachtsmärkte, Shopping an der Mariahilfer Strasse und einem Besuch beim Kunstmarkt (ebenfalls an der Mariahilfer Strasse). 



Nach einer kurzen Pause im Hotel, gings zusammen mit Rolfs Cousine Chrigi und Partner Lulu zu Rolfs Schwester und Familie an die Hetzendorferstrasse, wo wir von allen 6 Verwandten herzlich empfangen und mit einem feinen pakistanischen Essen und Dessertköstlichkeiten und dem inzwischen schon fast obligaten pakistanischen Milchtee verwohnt wurden. Last but not Least wurden wir von Sim und Irene sogar mit dem Auto zum Hotel zurückgefahren.

Den Samstag starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück zu viert im Hotel. Anschliessend schlenderten wir durch eine Paralellstrasse der Mariahilfer Strasse und entdeckten einige spannende Geschäfte. 


Nach einer weiteren Runde Shopping besuchten wir den Weihnachtsmarkt in den Räumlichkeiten des Museumsquartiers. Dort gab es interssante Kunsthandwerk-Stände und ich durfte mir noch etwas zu meinen Geburtstag aussuchen, nämlich wunderschöne Halsketten.
Hungrig von den vielen Eindrücken und dem langen Umherlaufen, zog es uns auf einen Mittagssnack (Suppe im Brotteig) und einen Glühwein an den Weihnachtsmarkt beim Maria Theresienplatz. Nach einem Abstecher zu einem weiteren Weihnachtsmarkt am Spittelberg kehrten wir für ein paar Minuten Beine-Strecken ins Hotel zurück, bevor wir zu viert fürs Abendprogramm losmarschierten. Lulu hatte Tickets für das Comedyprogramm "Es ist ein Arzt entsprungen" des uns unbekannten Comedy-Duos Peter und Tekal in der Kulisse organisiert. Dieses Theater kannte er von seiner einige Jahre zurückliegenden Arbeitstätigkeit in Wien. In der Kulisse nahmen wir ein einfaches, aber feines Nachtessen zu uns und amüsierten uns anschliessend bei einem Bier über das Comedy-Programm.
Am Sonntag gab es ein Frühstück zu zweit, da sich Chrigi und Lulu bereits frühmorgens auf die Rückreise begeben mussten. Anschliessend besuchten wir bei Sonnenschein, aber kaltem, böhigem
Wetter das Gasometer. In den vier ehemaligen Gaswerken sind heute neben diversen Shops auch Büros und Wohnungen untergebracht. 


Zu Fuss gings ins Stadtzentrum zurück zum Schloss Belvedere, wo wir am Weihnachtsmarkt mit einem Becher Glühwein den Ständen entlang schlenderten. 


Gestärkt mit süssen, kalorienreichen Wiener Schmankerln gings zu Fuss durch den Schlossgarten und anschliessend zum Karlsplatz. Dort trafen wir uns nochmals mit einem Teil der Familie Ansari und besichtigten gemeinsam den dortigen Kunsthandwerk-Weihnachtsmarkt. Bevor wir die Rückreise antreten mussten, unternahmen wir zu zweit noch einen kurzen Abstecher zum Weihnachtsmarkt beim Ratshaus, welchen wir - im Unterschied zu allen anderen Weihnachtsmärkten - zum ersten Mal besuchten. Bei so vielen Märkten ist es ja aber auch nicht weiter wundernswert, dass man den Überblick verliert.
Inzwischen hatte es jedoch zu regnen begonnen und so waren wir froh, konnten wir uns in der U-Bahn und im CAT zum Flughafen wieder aufwärmen.
Der Rückflug verlief angenehm und nach einer "überpünktlichen Landung" (O-Ton des Piloten) landeten wir bereits in Zürich Kloten.


Die Gepäckrückgabe verlief ebenfalls ruckzuck, sodass wir gerade noch den Zug erwischten und 1 1/2h nach der Landung schon zu Hause waren