Montag, 26. Mai 2014

Abstecher zum Pont du Gard & nach Avignon

Montag, 26. Mai 2014
Da heute gemäss Wetterprognose der schlechteste Tag unserer Ferienwoche angekündigt war, entschlossen wir uns für einen Ausflug per VW-Bus.
So war morgens aufräumen angesagt und nach einem weckenden Kaffee fuhren wir Richtung Vallon - Pont d'Arc los. Dort besichtigten wir den imposanten, gleichnamigen Felsbogen eingangs der Ardèche-Schlucht. Anschliessend ging die Fahrt weiter durch ebendiese Schlucht. Die Aussicht über die steilen Felswände hinab auf die weit unten fliessende Ardèche war ebenso beeindruckend wie beängstigend.
Die Fahrt zog sich in die Länge und so war es schon fast Mittag, als wir den Pont du Gard erreichten. Nach einer kurzen Besichtigung setzten wir unsere Fahrt nach Avignon fort. Dort angekommen, war es ziemlich mühsam, einen Parkplatz zu finden. Nicht, weil alle besetzt gewesen wären (im Gegenteil, es ist noch Vorsaison und hat dementsprechend angenehm wenig Leute), doch alle ausgeschilderten Parkplätze waren auf maximal 2,00 Meter Höhe beschränkt. Und da passt unser Bully auch ohne Kanu auf dem Dach beim besten Willen nicht unten durch, wenn wir in weiterhin als Camper und nicht als Cabrio nutzen möchten.
Schlussendlich wurden wir doch noch fündig und machten uns zu Fuss Richtung Stadtzentrum. Nach einer Stärkung in Form von feinen Club Sandwiches mit Pommes & Salat im Irish Pub O'Neills besichtigten wir den Palais des Papes sowie den Pont d'Avignon. Da viele Läden geschlossen hatten, machten wir uns bald wieder auf die Rückfahrt. In einem riesigen Auchan-Supermarkt etwas ausserhalb der Stadt deckten wir uns mit Nahrungsmitteln fürs Nachtessen ein und fuhren anschliessend zurück nach Pradon.


Pont d'Arc bei Vallon - Pont d'Arc eingangs der Gorges de l'Ardèche


Die imposante Ardèche-Schlucht



Pont du Gard



Le Pont d'Avignon


Unser treuer Begleiter, der "Dicke Braune" ;-))

Sonntag, 25. Mai 2014

Ankunft in der Ardèche (Betti)

Samstag, 24. Mai 2014
Bei weiterhin sonnigem Wetter machten wir uns um 8:00 Uhr morgens startklar für di Weiterreise. Über Haupt- und Nebenstrassen gelangten wir via Chambery nach St-Laurant, wo wir uns in einem kleinen Strassenkaffee einen Espresso und anschliessend ein "pain au chocolat" aus der "boulangerie" zum Frühstück genehmigten. Ab Voiron setzten wir die Reise über die Autobahn fort, um etwas schneller vorwärts zu kommen. So erreichten wir bald einmal Valence und verliessen wenig später die Autobahn bei Le Pouzin. Dort gabs ein französchisches Mittagessen auf einer Parkbank an der Rhone: Baguette mit Ziegenkäse, Ententerrine, Nuss-Salami, Rüeblisalat und frischen Früchten. Via Privas und Aubenas erreichten wir anschliessend das Örtchen Pradons an der Ardèche, wo wir uns auf dem Campingplatz "Le Pont d'Ardèche" installierten. Nach einen erfrischenden Bier erkundigten wir die Umgebung (Einkaufsmöglichkeiten für Nahrungsmittel und Strand des Campings).


Annecy am frühen Morgen


Rhone bei Le Pouzin


Blick vom Col de l'Escrinet Richtung Privas


Blick vom Strand unterhalb des Campingplatzes auf die Ardèche und die Brücke von Pradons nach Chauzon


Blick von der oben ersichtlichen Brücke auf die Ardèche

Annecy (Betti)

Da wir ja Ende letztes Jahr ein Occasions-Wanderkanadier gekauft haben, war bald einmal klar, dass wir unsere diesjährigen Vor-Sommerferien in einem Kanu-Gebiet verbringen möchten. Da Frankreich unser bevorzugtes Ferienland ist, war bald einmal klar, dass die Reise in die Ardèche gehen sollte.

Freitag, 23. Mai 2014
Bei schönem und warmem Wetter fuhren wir mit vollgepacktem Bus inkl. Kanu auf dem Dach mitte Vormittag los. In der Raststätte "La rose de la broye" in der Nähe von Payerne genossen wir bei einem Zwischenhalt ein feines Mittagessen, bevor wir unsere Reise fortsetzten. Auf der Autobahn gings zügig vorwärts, so dass wir bald einmal Genf erreichten und kurz darauf die Schweiz verliessen. Eine knappe Stunde später kamen wir in Annecy am gleichnamigen See an; unserem heutigen Reiseziel. Wir fanden einen schönen Campingplatz direkt am See und erkundeten vor dem Nachtessen zu Fuss die Altstadt, nachdem wir gemütlich dem See entlang  auf einem gut ausgebauten Radweg vom etwas ausserhalb der Stadt gelegenen Campingplatz bis ins Stadtzentrum geradelt waren. Das Wetter war warm und schön, so dass wir schon richtig in Ferienstimmung waren.


Startklar! ;-))



Annecy (Bootshafen & Blick von der Altstadt)

Samstag, 24. Mai 2014

Velotour nach Ruoms & Labeaume (Betti)

Sonntag, 25. Mai 2014
Sobald die Sonne weg war, wurde es merklich kühler, sodass wir unser gestriges Dessert (wieder mal Crème Brulée; aber noch aus der Schweiz mitgebracht) bereits drinnen genossen.
Die Nacht war leider nicht so erholend gewesen, da einige Campinggäste sehr lange mit lauter Musik und ebenso lautem Gerede Party feierten.
Nach einer erfrischenden Dusche und einem starken Kaffee waren wir jedoch wieder munter. Da das Wetter bewölkt und eher frisch war, entschlossen wir uns für eine Velotour. 
Von Pradons fuhren wir nach Ruoms, wo wir das schnuckige Altstädtchen besichtigten und durch die Einkaufsstrasse schlenderten. Anschliessend fuhren wir weiter nach Labeaume. Die Fahrt war sehr schweisstreibend, da es meist steil bergauf ging und inzwischen die Wolken der Sonne Platz gemacht hatten und es deshalb wieder sehr warm war. Am Schluss führte die Strasse ebenso steil wieder bergab und wir erreichten Labeaume am Flüsschen La Beaume. 
Nach einer Stärkung in Form eines Mittagessens (sehr feine, regionale Produke aus dem Ardèche-Gebiet) und einer gemütlichen Lesesession am Flussufer, machten wir uns auf den Rückweg. Diesmal jedoch über den Wanderweg anstatt der Autostrasse entlang, was sich jedoch als nicht minder schweisstreibend herausstellte, denn es war wirklich ein Wanderweg (wenn nicht eher Bergwanderweg) und kein Veloweg; wir mussten die Velos ein gutes Stück den steilen und sehr steinigen Weg hinauftragen. Doch in Ruoms konnten wir uns mit einer Glacé stäken, bevor wir noch das letzte Stück zurück nach Pradons unter die Pedalen nahmen.


Altstadt von Ruoms


Blick auf Ruoms und die Ardèche


Labeaume an der La Beaume

Samstag, 26. April 2014

Freilichtmuseum Ballenberg (Betti)

Heute haben wir gemeinsam mit Nils und Jill das Freilichtmuseum Ballenberg besucht.
In Olten kauften wir Getränke und Brötli fürs Frühstück, danach gings mit dem Zug via Bern, Thun und Spiez nach Interlaken und von dort weiter nach Brienz sowie anschliessend mit dem Postauto auf den Ballenberg.
Dort besichtigten wir bei überraschend sonnigen und warmem Wetter die Häuser aus den verschiedenen Regionen der Schweiz. Wir sahen praktisch das ganze, doch recht weitläufige Gelände und waren rund 5 Stunden unterwegs. Dazwischen gabs einen Mittagsrast im Gasthaus Degen (Region Zentralschweiz), ein Zvieri im einem Tessiner Innenhof und zum Abschluss noch je eine Tafel Schoggi aus Ballenberg-Laden.
Anschliessend gings mit den ÖV wieder nach Hause zurück.


Blick auf den Brienzersee beim Bahnhof Brienz





Impressionen aus dem Freilichtmuseum

Freitag, 18. April 2014

Camping an Ostern oder die Suche nach schönem Wetter (Betti)

Die Ostertage stehen vor der Türe. Endlich wieder mal ein paar freie Tag am Stück! Endlich wieder mal Zeit zum Campen! Der Frühling 2014 hat uns bis jetzt mit reichlich Sonne und Wärme beschenkt und so ist unsere Vorfreude auf den Start in die Campingsaison 2014 riesig. Bei schönstem und angenehm warmen Wetter haben wir unzählige Ideen, wo wir die Ostertage verbringen könnten: Wieder mal nach Frankreich? Oder in den Jura? An den Walensee bei Murg? Nach Kreuzlingen an den Bodensee? An Kreativität mangelte es uns freilich nicht. Doch oh weh, pünktlich auf Ostern ist ein Wetterwechsel und damit Regen, Wind und kühle Temperaturen angekündigt. Fast stündlich entscheiden wir uns deshalb neu - je nach dem, wo das beste Wetter angekündigt ist.
Kurz bevor unsere gute Laune vollends dem grossen "immer wenn wir frei haben ist das Wetter schlecht und dafür scheint immer dann die Sonne, wenn wir im Büro hocken müssen" - Frust weicht, entdecken wir noch eine Gegend, für welche über Ostern nicht der grosse Dauerregen angekündigt ist: das Wallis.
So gehts am Morgen des Karfreitags los. Nach einen Zwischenhalt bei Rolf's Götti und Frau im freiburgischen Marly, wo wir mit Kaffee, Guetzli und Osterschoggi gestärkt wurden, erreichen wir Anfang Nachmittag Sion. Mit Blick auf den dortigen Flugplatz nehmen wir ein kleines Mittagessen im Bus ein. Es ist realtiv kühl und windig, doch immerhin regnet es nicht.
Bei der Weiterfahrt durchs Stadtzentrum von Sion entdeckten wir den dortigen Ostermarkt und entschliessen uns spontan für einen Besuch. Der Markt hat uns gut gefallen und wir stellten erstaunt fest, dass die Geschäfte generell geöffnet waren. So machten wir noch einen Abstecher zum Manor und entdeckten auf dem Weg zu diesem ein tolles Geschäft mit spannenden Outdoor-Artikeln.
Anschliessend fuhren wir nach Sierre, wo uns Rolf's Götti einen Campingplatz im Naturschutzgebiet "Foret des Finges" empfohlen hatte. Dieser entpuppt sich als sehr gemütlich, hat es doch unzählige schöne Campingbus- & Zeltstellplätze, welche von vielen Bäumen ind Sträuchen umringt werden.
Den Nachmittag verbringen wir sehr gemütlich im Bus bei Kaffee & pain au chocolat und anschliessend gab es noch ein Bier und einige Snacks im Camping-Bistro, welches die Saison-Eröffnung feierte. 
Der Tag wurde anschliessend mit feinen, selbst gekochten Lachs-Spaghetti abgerundet.





Am Ostersamstag war das Wetter leider gar nicht wie erwartet resp. prognostiziert. Zuerst war es zwar nur bewölkt, bald setzte jedoch der Regen ein. So entschlossen wir uns entgegen unseren Gewohnheiten zu einem ausgiebigen Frühstück; begleitet durch die Hoffnung, dass das Wetter bald bessern würde. Diese Hoffnung wurde jedoch bald einmal jäh zerschlagen, denn es begann nun auch noch zu schneien!!!
Wir standen nun also vor der Entscheidung, heim zu fahren oder weiter auszuharren. Unsere Köpfe liessen es nicht zu, schon wieder nach Hause zu fahren. Also ausharren. So packten wir uns warm und möglichst regenfest ein und unternahmen eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet des Foret des Finges nach Leuk. Die rund zweistündige Wanderung war landschaftlich sehr schön, wettertechnisch jedoch eine mittlere Katastrophe; denn anstatt das Wetter wie prognostiziert endlich besserte, schneite es immer stärker. So waren wir froh, war der Zug, welcher uns nach Sierre zurück brachte, beheizt, so dass wir zwei durchnässten und frierenden Gestalten uns etwas aufwärmen und trocknen konnten.
In Sierre brauchten wir dann eine Stärkung in Form von Latte Macchiato resp. heisser Schoggi mit einem feinen Kuchenstück im Coop-Restaurant. Anschliessend kauften wir Nahrungsmittel fürs Nachtessen. Vom Stadtzentrum bis zum Campingplatz war es nochmals eine gute halbe Stunde Fussmarsch durch den Regen (immerhin kein Schnee mehr; wir sind ja inzwischen mit wenig zufrieden!). Die anschliessende warme Dusche war eine richtige Wohltat! 
Zum Znacht genossen wir einen selbstgekochten Pilzrisotto, welches uns sehr gut schmeckte.




Am Ostersonntag wurden wir von Sonnenstrahlen geweckt. Unglaublich, aber es hatten sich über Nacht alle Wolken verzogen! Es war zwar sehr frisch, doch immerhin schien die Sonne!
Nun war zusammenpacken angesagt, gegen halb 10 waren wir anschliessend reisebereit. Bei einer nahe gelegenen Tankstelle deckten wir uns mit Stärkung für uns (Kaffee & Schoggigipfeli) sowie unseren Bulli (Benzin) ein.
Anschliessend führte uns die Fahrt bei wunderschönem Wetter und herrlicher Sicht durch das Unter- und Oberwallis bis nach Oberwald, von dort via Autoverlad durch die Furka nach Realp, weiter via Andermatt die Schöllenenschlucht hinab, über die Axenstrasse nach Brunnen und weiter via Schwyz und über den Sattel nach Feusisberg. Dort stärkten wir uns mit einem kleinen Mittagessen aus dem Camper-Kühlschrank. 
Danach war Kleiderwechsel angesagt, waren wir ja nach an den 50. Geburtstag von Rolf's Cousine Fränzi in Braunwald eingeladen. 
Die Fahrt ging anschliessend weiter dem Zürichsee entlang nach Glarus und von dort bis Linthal. Dort fuhren wir mit der Zahnradbahn bis Braunwald. Nun war es noch eine knappe halbe Stunde Fussmarsch bis zum Hotel Ahorn hinauf.
Das Geburtstagsfest hat uns sehr gut gefallen und auch sehr gut geschmeckt (reichhaltiger Apéro mit feinem spanischen Weisswein; anschliessend ein feines 4-Gang-Menü).
Nach 23:00 Uhr mussten wir leider bereits wieder los, da wir die letzte Talfahrt der Braunwald-Bahn kurz vor Mitternacht erwischen mussten (Rolf muss ja am Ostermontag jeweils arbeiten). Danach waren noch knapp zwei Stunden Heimfahrt angesagt. Um 02:30 Uhr fielen wir total müde in unser Bett.





Alles in allem war unser Campingausflug an Ostern 2014 leider nicht gerade mit Wetterglück gesegnet gewesen. Beim nächsten Mal werden wir uns im Vorfeld sicher nicht mehr so intensiv mit den (völlig falschen!) Wetterprognosen beschäftigen, sondern einfach dort hin fahren, wo wir Lust haben.
Doch schön war das Campen trotzdem!

Freitag, 21. März 2014

Bereit (Rolf)

Also wir wären für neue Schandtaten bereit. Haben wir uns doch über den Winter einen gebrauchten Wanderkanadier ersteigert. Die Anprobe auf den Dachständer ist jedenfalls schon vielversprechend...