Sonntag, 27. November 2016

Wieder mal in Wien (Betti)

Wie bereits vor einem Jahr, verbrachten wir auch dieses Jahr ein verlängertes Black Friday / 1. Advent - Wochenende in Wien (25. bis 27. November 2016).
Am Freitag klingelte schon kurz nach 4 Uhr unser Handy-Wecker. Mit der ersten möglichen ÖV-Verbindung gings von Oberentfelden via Aarau und Zürich HB zum Flughafen Zürich Kloten. Einmal mehr nervten wir uns über die immer rigoroser werdende Socherheitskontrolle - Gurt & Jacke ausziehen reicht inzwischen nicht mehr, es mussten auch der Pulli und die Stiefeletten (!) sein!
Ein komisches Schoggibrötchen und eine ziemlich untrinkbare Kaffeebrühe später - serviert von den ganz rot gekleideten (inkl. Strümpfe!) Flight Attendents der Austrian Airlines - erreichten wir bereits Wien Schwechat. 


Mit dem CAT (City Airport Express) gings zügig nach Wien Mitte, mit der U4 bis Haltestelle Margarethengürtel und zu Fuss zum
Hotel Fabrik, welches in einer ehemaligen Wäscherei untergebracht ist - aussen wunderschöne Ziegelsteine, innen leider nicht all zu schön & trendy restauriert.




Einen Glühwein beim Maria Theresienplatz und ein feines Mittagessen im Hoferl im Stadtzentrum (Wienerschnitzel mit Salzkartoffeln resp. Gansel-Burger mit Pommes und ein Bier) später waren wir gestärkt für den Rest des Tages.
Den Nachmittag verbrachten wir mit Schlendern durch die Weihnachtsmärkte, Shopping an der Mariahilfer Strasse und einem Besuch beim Kunstmarkt (ebenfalls an der Mariahilfer Strasse). 



Nach einer kurzen Pause im Hotel, gings zusammen mit Rolfs Cousine Chrigi und Partner Lulu zu Rolfs Schwester und Familie an die Hetzendorferstrasse, wo wir von allen 6 Verwandten herzlich empfangen und mit einem feinen pakistanischen Essen und Dessertköstlichkeiten und dem inzwischen schon fast obligaten pakistanischen Milchtee verwohnt wurden. Last but not Least wurden wir von Sim und Irene sogar mit dem Auto zum Hotel zurückgefahren.

Den Samstag starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück zu viert im Hotel. Anschliessend schlenderten wir durch eine Paralellstrasse der Mariahilfer Strasse und entdeckten einige spannende Geschäfte. 


Nach einer weiteren Runde Shopping besuchten wir den Weihnachtsmarkt in den Räumlichkeiten des Museumsquartiers. Dort gab es interssante Kunsthandwerk-Stände und ich durfte mir noch etwas zu meinen Geburtstag aussuchen, nämlich wunderschöne Halsketten.
Hungrig von den vielen Eindrücken und dem langen Umherlaufen, zog es uns auf einen Mittagssnack (Suppe im Brotteig) und einen Glühwein an den Weihnachtsmarkt beim Maria Theresienplatz. Nach einem Abstecher zu einem weiteren Weihnachtsmarkt am Spittelberg kehrten wir für ein paar Minuten Beine-Strecken ins Hotel zurück, bevor wir zu viert fürs Abendprogramm losmarschierten. Lulu hatte Tickets für das Comedyprogramm "Es ist ein Arzt entsprungen" des uns unbekannten Comedy-Duos Peter und Tekal in der Kulisse organisiert. Dieses Theater kannte er von seiner einige Jahre zurückliegenden Arbeitstätigkeit in Wien. In der Kulisse nahmen wir ein einfaches, aber feines Nachtessen zu uns und amüsierten uns anschliessend bei einem Bier über das Comedy-Programm.
Am Sonntag gab es ein Frühstück zu zweit, da sich Chrigi und Lulu bereits frühmorgens auf die Rückreise begeben mussten. Anschliessend besuchten wir bei Sonnenschein, aber kaltem, böhigem
Wetter das Gasometer. In den vier ehemaligen Gaswerken sind heute neben diversen Shops auch Büros und Wohnungen untergebracht. 


Zu Fuss gings ins Stadtzentrum zurück zum Schloss Belvedere, wo wir am Weihnachtsmarkt mit einem Becher Glühwein den Ständen entlang schlenderten. 


Gestärkt mit süssen, kalorienreichen Wiener Schmankerln gings zu Fuss durch den Schlossgarten und anschliessend zum Karlsplatz. Dort trafen wir uns nochmals mit einem Teil der Familie Ansari und besichtigten gemeinsam den dortigen Kunsthandwerk-Weihnachtsmarkt. Bevor wir die Rückreise antreten mussten, unternahmen wir zu zweit noch einen kurzen Abstecher zum Weihnachtsmarkt beim Ratshaus, welchen wir - im Unterschied zu allen anderen Weihnachtsmärkten - zum ersten Mal besuchten. Bei so vielen Märkten ist es ja aber auch nicht weiter wundernswert, dass man den Überblick verliert.
Inzwischen hatte es jedoch zu regnen begonnen und so waren wir froh, konnten wir uns in der U-Bahn und im CAT zum Flughafen wieder aufwärmen.
Der Rückflug verlief angenehm und nach einer "überpünktlichen Landung" (O-Ton des Piloten) landeten wir bereits in Zürich Kloten.


Die Gepäckrückgabe verlief ebenfalls ruckzuck, sodass wir gerade noch den Zug erwischten und 1 1/2h nach der Landung schon zu Hause waren

Sonntag, 16. Oktober 2016

Überraschungswochenende am Vierwaldstättersee (Betti)

Im Rahmen unseres Umzugs und dem damit verbundenen Kantonswechsel hatten Rolf und ich über die Höhe unserer neuen Autonummern gewettet: Sind beide Nr. unter 300'000, muss Rolf mich mit einem Wochenendtrip überraschen, wenn beide über 300'000 sind, ich ihn. Obwohl ich sehr stark davon ausging, dass ich die Wette hochaus verliere, habe ich sie gewonnen.
So wusste ich im Vorfeld lediglich, dass ich den Rucksack packen, die Wanderklamotten anziehen und schicke Kleidung für den Abend einpacken musste.
Am Samstag, 15. Oktober starteten wir um 06:57 in Unterentfelden Oberdorf. Via Aarau und Olten gings mit dem Zug nach Luzern. Dort wechselten wir aufs Kursschiff "Winkelried" und genossen während der Fahrt auf dem Vierwaldstättersee ein gemütliches Frühstück.





Als wir unser erstes Ziel, den Schiffsanlegeplatz beim Rütli erreichten, hatte glücklicherweise der Regen aufgehört. Die Rütliwiese empfanden wir als überraschend klein, wohl weil wir beide noch im Kindsalter waren, als wir das letzte Mal hier waren. Ein Selfie musste jedoch trotzdem sein. ;-)


Anschliessend war wandern angesagt, von der Rütliwiese gings steil hangaufwärts durch den Wald nach Seelisberg. 



Einmal mehr schafften wir die Strecke wesentlich schneller als auf den Wegweisern angegeben. So konnten wir in Seelisberg noch etwas weiter laufen, bis das Postauto fuhr.
Dieses brachte uns anschliessend am herzigen, kleinen Seeli von Seelisberg vorbei nach Emmetten. Von hier gings weiter mit dem "Hängebähnli" hinauf zur Stockhütte, wo wir einen Mittagsrast im Restaurant einlegten.



Gestärkt nahmen wir anschliessend den rund 1 1/2 stündigen Aufstieg zur Klewenalp unter die Füsse und Wanderstöcke. Der Marsch war ziemlich schweisstreibend, doch oben angekommen, wurden wir mit einer wunderschönen Fernsicht über den Vierwaldstättersee belohnt. Beeindruckend! 





Im Bergrestaurant gabs Kaffee und Zvieri (mhhh, Vermicelles mit viiieeel Schlagrahm...).
Mit der Kabinenbahn fuhren wir anschliessend hinab nach Beckenried, von wo aus wir nach einem Fussmarsch durchs Dorf das Boutique Hotel Schlüssel erreichten.
Dort wurden wir von den Besitzern Gabrielle und Daniel herzlich empfangen und mit einem Glas Weisswein begrüsst. 
Vor dem Nachtessen ruhten wir uns im gemütlichen, im vintage-Stil gehaltenen Hotelzimmer aus - das Bad in der im Zimmer freistehenden Füessli-Badewanne war absolut herrlich!
Das Apéro gabs es im Lädeli unterhalb des Hotels: Haus-Prosecco bzw. Weisswein und kleine Häppchen (eingelegter Knoblauch, Oliven und selbst gehobeltes Wild-Trockenfleisch mit Brot und verschiedenen Saucen).
Danach wechselten wir ins Restaurant, wo wir zu einem feinen Charmail Bordeaux-Rotwein das Menü genossen. Als Amuse-Bouche gabs ein Marronisüppli mit einem Wildfleischbällchen. Auf dem Vorspeiseteller mundeten Wildfleischterrine mit Preiselbeersauce, Fischpastete und kalter Lauch-Linsensalat mit gebratenem Fisch.
Als Zwischengang gab es hausgemachte Ravioli mit Steinpilzen. Der Hauptgang bestand aus Hirschfilets im Rohschinkenmantel, buntem Herbstgemüse und Knödel.
Selbstverständlich durfte ich mir auch das Dessert nicht entgehen lassen und so genoss ich neben Espresso mit Guetzli eine feine Sauerrahm-Crème-Brulée mit eingelegten Früchten.
Mit sehr schweren Bäuchen liessen wir uns anschliessend auf unser hohes Hotelbett plumsen.





Wir hatten gut geschlafen und starteten den Sonntag mit einem feinen Frühstück. Das Buffet war reichhaltig und mundete uns sehr. Da das Wetter strahlend schön war und wir noch etwas Zeit hatten, spazierten wir durchs Dorf zur Schiffsanlegestelle und genossen den Blick über den Vierwaldstättersee.
Die Rückreise führte uns mit dem Postauto nach Stans und von dort mit dem Zug bald in den Nebel und nach Luzern. Weiter gings via Rotkreuz, Lenzburg und Aarau nach Hause zurück.

Fazit: Das Überraschungswochenende ist Rolf total gelungen; ich hatte überhaupt nichts von all dem, was wir erleben durften, geahnt. Ich habe es sehr genossen! 
Und wir haben bereits ausgemacht, dass ich für Rolf auch bald einmal ein Überraschungswochenende planen werde - ganz ohne vorgängige Wette! ;-)

Sonntag, 7. August 2016

Sommerferien 2016 in Le Porge Océan

Für die diesjährigen Sommerferien mit den Kindern, welche übrigens jetzt als jugendliche Erwachsene bezeichnet werden sollten, haben wir uns für Camping an der französischen Atlantikküste entschieden. 

Am 16. Juli ging es mittags los, nachdem die Jungen eingetroffen waren und alles Gepäck im und auf dem Bus verstaut waren. Zuerst über Balsthal und Porrentruy ging es nach Frankreich, wo wir den ersten Teil auf der Péage-Autobahn verbrachten. An Besançon vorbei bis wir dann auf Route Nationales der Saône folgen konnten. In Gergy kurz vor Chalon-sur-Saône verbrachten wir auf einem gemütlichen Camping direkt am Fluss die erste Nacht und kochten die obligaten Erst-Abend-Teigwaren.




Der anstrengendste Anreisetag folgte mit der Fahrt in grosser Hitze und einem sehr späten Frühstück (und man weiss ja, dass es dann ungemütlich mit Rolf wird) quer durch Frankreich. Abends konnten wir in Angoulême auf dem Camping unsere Zelte aufbauen und uns auf der Rückseite des Busses mit einem kühlen Bier in den Schatten legen.


Am folgenden Tag besorgten wir uns in Angoulême bei Décathlon noch zwei Boogie-Boards und nahmen die relativ kurze Strecke durch den obligaten Stau im Rondelle von Bordeaux bis nach Le Porge Océan auf uns, wo wir uns dann auf dem reservierten Platz im Camping La Grigne unter den Pinien fest installieren konnten.



Es folgte alsbald ein erster Besuch in Badehose zum auf einem Fusspfad über die Düne erreichbaren Meer. Die Jungen und die Älteren genossen die grossartigen Wellen, welche mit den neuen Boogieboards natürlich noch viel mehr Spass machten.
Die folgenden Tage verbrachten wir überwiegend am Meer und auf dem Camping.










An einem Tag machten wir einen Ausflug mit dem lokalen Bus nach Bordeaux zum Shopping. An einem anderen Tag fuhren wir mit unserem Bus bis an die Dune du Pilat (oder Pyla, wie auch immer...) und kletterten wieder einmal auf die grösste Düne Europas, um einen wunderbaren Blick über das Becken von Arcachon und den atlantischen Ozean zu geniessen. Wir hielten auch für eine längere Mittagsrast in Arcachon und genossen feine Sardines grillés (Rolf) und Moules (alle anderen) mit Frites in einem Restaurant in der Nähe des Strandes. Die Rückfahrt führte dann am Bassin d'Arcachon entlang bis Arès, wo wir in einem Fischerhafen noch ganz frische Austern für das Nachtessen kauften.







Leider war dann bald schon wieder die Rückfahrt angesagt. Wir entschieden uns den Weg über das Périgord unter die Räder zu nehmen. Wir folgten also der Dordogne durch wunderbare Rebanlagen und kleine Winzerstädte. Leider wurden uns dann entweder beim Einkauf im Hyper-Intermarché im Osten von Bergérac oder bei der bald darauf folgenden Mittagsrast an einem Kanal auf der Fahrerseite des Busses die Radkappen entwendet. Unter diesem Eindruck waren wir auch nicht wirklich in Stimmung, das sicher pittoreske aber sehr stark von Touristen überschwemmte Le Bugue (Saint Denis, des Roman-Polizisten Bruno) zu besichtigen. Wir verliessen die sehr felsige Region, welche ein Paradies für Kanuten zu sein scheint und fuhren Richtung Autobahn und übernachteten in der Nähe von Périgueux, in Le Mater am Fluss L'Isle. Ein Abendspaziergang von Betti und Rolf führte ins nahegelegene La Gabarre und wieder zurück auf den Camping mit Live-Musik, die zu einem kleinen Tänzchen einlud.
Am nächsten Tag ging es wieder richtig weit nach Clermont Ferrand ins Zentralmassiv, wo die Mittagsrast bei KFC stattfand. Die Ähnlichkeit des Bartes des Kentucky Fried Chicken - Gründers Harland Sanders zu Rolf ist übrigens rein zufällig... Wir fuhren danach noch ein paar Stunden bis Saint-Maurice-de-Gourdans (nach Lyon) auf einen kleinen Camping am Ain. 


Mitunter zeigte sich langsam etwas der "Lagerkoller" und das fehlende Mobildaten-Netz, so dass am nächsten Morgen super schnell durch die Kinder alles zusammengepackt war und der Grenzübertritt bei Genf zu Hurra-Rufen erfolgte. Es folgten Tage mit langen Pokemon Go - Wanderungen der jungen Erwachsenen...

Sonntag, 26. Juni 2016

Fondue & Meringues in Moléson (Betti)

Dieses Wochenende lösten wir unser Weihnachtsgeschenk von Nici und Christoph ein. Aus der Smartbox "Weltküche" hatten wir uns den Gutschein für die Fromagerie d'Alpage in Moléson sur Gruyères ausgesucht. Da der Anlass am Sonntag bereits um 10:00 Uhr begann, reisten wir schon am Samstag an.

Gegen Abend erreichten wird das TCS-Camping "Haute Gruyères" in Enney gemeinsam mit einem kräftigen Gewitterregen und kurz vor dem Ausscheiden der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft im Penalty-Schiessen im EM-Achtelfinal gegen Polen.
So brauchten wir nach dem Einrichten auf dem Platz zuerst mal ein Apéro in Form von Whiskey-Cola und Chips zur Frustbewältigung. Anschliessend kochten wir uns Spaghetti mit Hackfleisch- und Bärlauch-Pesto-Sauce sowie Tomaten-Mozzarella-Salat mit Avocado zum Znacht.
Den Abend verbrachten wir bei gemütlichem Lesen mit einem Käfeli und Erdbeeren. Leider war es nach den 3 Hitzetagen heute bereits wieder zu kühl, um abends draussen zu sitzen.

Nach einer leider nicht sehr erholsamen Nacht (viel Herumwälzen und wenig Schlaf) wurde wir vom Handy-Wecker aus dem Schlaf gerissen. Doch die Sonne schien und es war angenehm warm, was uns das Aufstehen enorm erleichterte. 
Nach einem starken Kaffee gings los nach Moléson sur Gruyères. Dort konnten wir als erstes die Bergkäserei besichtigen und bei der Käseherstellung zuschauen. Anschliessend gab es eine Käsedegustation mit einem Glas Weisswein.


Käse-Degustation


Zu Mittag konnten wir dann das eigentliche Menü geniessen: eine kleine Fleischplatte zur Vorspeise, ein feines Fondue Moité-Moité zum Hauptgang und Meringues mit Double Crème zum Dessert. 


Ein feines Fondue Moité-Moité 


Spiegel-Fixierbild auf der Gästetoilette


Vollgegessen fuhren wir nach Gruyères zurück, wo wir vor der Heimreise das Altstädtchen besichtigen wollten. Da aber anscheinend gerade ein Mittelalter-Fest stattfand, welches sehr viele Leute anzog, war es praktisch unmöglich, einen Parkplatz zu finden. 

Deshalb verschoben wir den Besuch und machten uns direkt auf die Heimreise. So konnten wir den Rest des Sonntags noch gemütlich zu Hause ausklingen lassen. 

Samstag, 4. Juni 2016

Bei den Giess- & Reichenbachfällen (Betti)

Nachdem es bis Ende Mai gedauert hat, bis wir die Campingsaison 2016 starten konnten, ging es nun dafür eine Woche später bereits wieder los.

Mit frisch aufgefülltem Gastank in Gunzgen und Lebensmitteleinkauf fürs Zmittag und Znacht in Brienz richteten wir uns auf dem Camping Aaregg ein - mit Blick direkt auf den türkisfarbigen Brienzersee (durch die Heckklappe).

Gestärkt durch Kafi- & Gipfeli-Zmorge im Camping-Restaurant, packten wir die Rucksäcke, schnürten die Trekkingschuhe und los gings. Zuerst dem See entlang, dann ziemlich steil bergaufwärts mit wunderschönem Blick auf Brienz und das Brienzer Rothorn auf der gegenüberliegenden Seeseite.


Blick nach Brienz und zum Brienzer Rothorn


Bald erreichten wir Giessbach und waren beeindruckt von den tosenden Wassermassen der Giessbachfälle und dem majestätischen Kurhotel Giessbach, das wie ein Übrigbleibsel aus vergangenen Zeiten auf den Felsen neben den Fällen trohnt. 




Giessbachfälle


Nachdem wir die Giessbachfälle von unten und oben betrachtet hatten und sogar hinter ihnen durch gelaufen sind, setzten wir unsere Wanderung fort. Bald einmal legten wir bei einem Bänkli mit Sicht auf den Brienzersee einen Mittagshalt ein. 


Ein gemütliches Wander-Zmittag


Ein plötzlicher Regenguss zwang uns, etwas schneller als geplant aufzubrechen. Doch glüklicherweise war der Regen nur von kurzer Dauer und den Rest der Wanderung über den Höhenweg nach Iseltwald konnten wir im Trockenen geniessen. Mit viel Glück erreichten wir gerade noch das Schiff und so gelangten wir via Giessbach bis nach Brienz. 
Den Nachmittag konnten wir - zwar bei ziemlich tiefen Temperaturen - draussen mit Blick auf den See geniessen. Es tat gut, wieder mal einfach etwas Zeit mit Ausruhen zu verbringen - aufs Wasser schauen, lesen - herrlich entspannend! Auch das Nachtessen konnten wir draussen geniessen. Es nieselte zwar, doch wir stellten Tisch und Stühle unter die geöffnete Heckklappe und hatten so auch beim Znacht einen schönen Ausblick auf den Brienzersee.


Nachtessen mit Seeblick


Der Sonntag startete mit etwas Sonnenschein, sodass sogar zmörgelen draussen möglich war. Anschliessend gings weiter nach Meiringen und von dort mit der Standseilbahn hoch zu den Reichenbachfällen. In den grössten dieser Fälle sind der Legende nach Sherlock Holmes und sein Widersacher bei einem Kampf hinein gestürzt und ums Leben gekommen. Von der Bergstation der Bahn führte der Weg auf der rechten Fallseite hoch, via eine Brücke über die Fälle und auf der linken Seite wieder etwas hinab zur erwähnten Kampf- und Absturzstelle.




Reichenbachfälle



Meiringen


Mit der Bahn gings zurück nach Meiringen und von dort via Brünig und Luzern nach Hause.


Alles in allem wars ein ziemlich nasses Campingwochenende gewesen - glücklicherweise trafen wir den Grossteil der Nässe jedoch in Form von Wasserfällen und nur ab und zu vom Himmel in Form von Regen an.