Dienstag, 9. Juni 2015

Wanderung um den Lac de Chalain (Betti)

Montag, 8. Juni 2015
Um etwas die Umgebung zu erkunden, unternahmen wir heute eine Wanderung um den Lac de Chalain.
Nach Ausschlafen und einem gemütlichen Frühstück an der Morgensonne packten wir unsere Rücksäcke mit Wanderproviant und schnürten die Laufschuhe.
Vom Ostende des Sees beim Camping starteten wir via Nordseite. Zuerst gings gemütlich dem See entlang, dann über eine Wiese und bald darauf erreichten wir Marigny am Nordwestufer des See. Inzwischen schien die Sonne schon wieder ziemlich stark vom Himmel, zumal es auf der Strecke bis Doucier nur wenig Schatten hatte. In Doucier kauften wir im Supermarkt einige Nahrungsmittel sowie eine Wanderkarte.
Von nun war es einfacher, den gewünschten Weg zu finden. Der Südseite des Sees entlang entschieden wir uns für den Weg über die Klippen anstelle des Seeuferwegs. Bald einmal erreichten wir einen ersten Aussichtspunkt, von welchem wir einen schönen Blick auf den See hatten. Hier machten wir auch Mittagsrast. Auf dem Weiterweg kamen wir an weiteren Aussichtspunkten vorbei, bevor wir bei Fontenu am Ostende des Sees wieder von den Klippen zum See hinunter gelangten. 
Da die ganze Wanderung doch länger gedauert hatte als wir dachten (rund 3,5h), waren wir froh, konnten wir den Rest des Nachmittags bei Sonnenschein und sehr warmen Temperaturen mit Faulenzen und Lesen auf unserem gemütlichen Plätzchen verbringen.
Den Tag schlossen wir mit einem
gemütlichen Grillabend und einem kühlen Weisswein ab.




Blick auf den Lac de Chalain von diversen Aussichtspunkten betrachtet


Zwei fleissige Wanderer



Wunderschöne Abendstimmung am See

Anreise an den Lac de Chalain (Betti)

Sonntag, 7. Juni 2015
Wie angekündigt, mussten wir nach dem
VW-Bus-Treffen nicht nach Hause reisen, sondern durften unsere Ferien starten.
Von Mörel gings zügig Richtung Genfersee; zuerst über die Hauptstrasse und anschliessend via Rhone-Autobahn.
Es wurde heiss und heisser, dem Genfersee entlang zwischen Villeneuve und Nyon war es teilweise fast unerträglich stichig. 
In Nyon verliessen wir die Autobahn. Kurz vor St. Cergue legten wir auf einem Parkplatz einen Rast ein und nahmen ein spätes Mittagessen zu uns. 
Anschliessend setzten wir unsere Fahrt über den Col de la Givrine fort und erteichten kurz darauf Frankreich. Weiter gings über Morez und den Col de la Savine. Nach la Chaux-du-Dombief verliessen wir die Hauptstrasse, welche nach Lons-le-Saunier - Hauptort des Départament Jura - führt und steuerten Doucier an.
Bald darauf erreichten wir den direkt am idyllischen Lac de Chalain gelegenen Campingplatz "Domaine du Chalain". 
Wir suchten uns ein schönes Plätzchen mit Seesicht aus, installierten uns - und nun konnten die Ferien richtig starten!
Das Wetter meinte es gut mit uns, sodass wir sowohl einen Apéro wie auch das Nachtessen draussen geniessen konnten.


Ein gemütliches Plätzchen auf dem Camping "Domaine du Chalain"



Blick auf den Lac de Chalain vom Campingplatz aus

Montag, 8. Juni 2015

VW-Bus-Treffen in Mörel 2015 (Betti)

Vom Freitag, 5. bis Sonntag, 7. Juni 2015 fand das alljährliche VW-Bus-Treffen in Mörel statt. 
Anders als an unseren anderen beiden Teilnahmen 2010 und 2014 reisten wir dieses Jahr bereits am Freitag an. Dies war dann auch der Auftakt zu unseren Ferien.
Mörel erreichten wir bereits am Freitagmittag nach einer angenehmen Anfahrt via Bern und Thun mit Autoverlad durch den Lötschberg (Kandersteg - Goppenstein) sowie inkl. Einkaufshalt in Visp. Glücklicherweise waren noch nicht so viele Busse da, so dass wir ein schattiges Plätzchen am Ende des Geländes fanden. Schatten war auch bitter notwendig, denn es war weit über 30 Grad heiss.
Den Nachmittag verbrachten wir nach einem kleinen Mittagessen auf dem Camping mit faulenzen, lesen und einem Rundgang über das Gelände.


Juhui, Ferien! :-)

Anschliessend unternahmen wir einen Spaziergang der Rhone entlang nach Mörel und holten Ane & Mäsi am Bahnhof ab.


Ein gemütliches Plätzchen und liebe Menschen zu Besuch - was will man mehr?


Wie immer am Treffen stand am Freitagabend Racelette à discrétion auf dem Programm und aufgrund des nach wie vor sehr heissen Wetters auch das eine oder andere Bier.
Das diesjährige Highlight war ganz klar das Konzert von Dodo Jud, welcher neben verschiedenen neuen und älteren Songs auch seinen aktuellen Hit "Hippie-Bus" zum besten gab. In dieser Atmosphäre sowie in Begleitung von Bruder und Schwägerin einfach einmalig! Anschliessend gabs neben einem Autogramm auch noch ein paar coole Fotos mit Anes "peinlicher" Selfiestange! ;-)) Ein wirklich absolut gelungener Abend!!


Dodos persönlicher" Hippie-Bus"



Freipass fürs Racelette à discrétion 



Dodo live on stage





Backstage-Groupies mit Selfiestange ;-D


Am Samstagmorgen verliessen uns Ane und Mäsi, welche im Zelt übernachtet hatten, nach dem Frühstück leider bereits wieder. Während sie mit dem Zug nach Hause fuhren, stiegen wir in die Gondel zur Riederalp. Kaum angekommen und losgelaufen, kam uns bereits Dodo Jud mit seinem Musiker entgegen. Sie hatten bereits eine Wanderung hinter sich, wie wir während ein paar kurz gewechselten Worten erfuhren. Wir hingegen wanderten nun bei auch auf fast 2000 Metern äusserst warmem Wetter via Riederfurka auf die rund 2200 Meter hohe Hohfluh. Von dort hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf den Grossen Aletschgletscher einerseits sowie fast auf das Matterhorn (--> fiese Wolken) andererseits. 



Blick zum Grossen Aletschgletscher


Matterhorn: So würde man es sehen können...


... und so sahen wir es.





Weitere Impressionen


Nach einem Mittagsrast am Blausee zwischen Hohfluh und Moosfluh erreichten wir die Bettmeralp, wo wir uns mit einer Erfrischung stärkten. Mit der Gondel gings anschliessend runter nach Betten Dorf und von dort zu Fuss zurück nach Mörel. Inzwischen war es fast unerträglich drückend heiss und stichig geworden, sodass wir froh waren, dass wir uns auf dem Campingplatz anschliessend mit einem kühlen Bier sowie einer ebenfalls kühlenden Dusche erfrischen konnten.
Nach dem Nachtessen hörten wir noch etwas der Liveband zu, doch wir waren nicht so begeistert von der gespielten Musik; leider fehlte etwas der Pepp.


Am Sonntagmorgen war es bereits wieder strahlend schön und drückend heiss, obwohl es in der Nacht noch kurz gewittert hatte. Nach dem Frühstück war bereits zusammenpacken angesagt. 
Vor dem Mittag fand noch die Tombolaverlosung statt. Dort gewann Rolfs Los mit seiner Glückszahl 4 einen der kleineren Preise und ich suchte für ihn ein grau-schwarzes VW-Bus-Shirt aus. Dazu gabs noch 2 Spanngurten und ein Regenschirm.
Danach war Abfahrt angesagt; doch anstatt nach Hause wie wohl die meisten anderen am Treffen Teilnehmenden gings für uns weiter - in die Ferien!

Sonntag, 24. Mai 2015

Pfingst-Campen mit Hindernissen (Betti)

Lange waren wir unschlüssig, ob wir übers Pfingstwochenende wegfahren wollten oder nicht, da die Wetterprognosen nicht gerade das schönste und wärmste Wetter versprachen. Und als wir uns dann dafür entschieden, war leider der ausgesuchte Campingplatz in Kreuzlingen schon voll. So war umdisponieren gefragt & wir entschieden uns schlussendlich einmal mehr für eine Reise nach Frankreich, um dort ein paar Flohmärkte zu besichtigen.

Am Samstag, 23. Mai fuhren wir morgens los. Nach einen Frühstückshalt in der Autobahnraststätte Pratteln hatten wir die Schweiz via Basel bald hinter uns gelassen und erreichten nach Mittag Strasbourg. Unseren Bus stellten wir auf einem Parkstreifen neben einem Veloweg ab und fuhren anschliessend mit unseren Drahteseln ins Stadtzentrum. Nach etwas Suchen und Umherfahren fanden wir den Stadtteil mit den Flohmarktständen. Da es nur wenige Anbieter waren, hatten wir bald alles gesehen. Gestärkt durch ein feines Fischer Amber-Bier und ebenso feine Spargel-Lachs-Quiches machten wir uns auf den Rückweg zum Bus.
Dort suchte ich vergeblich meine Umhängetasche, welche ich nicht mitgenommen hatte, da wir die Rucksäcke dabei hatten. Nach erfolgloser Suche mussten wir feststellen, dass jemand in unseren Bus eingebrochen war; den neben der Tasche samt Inhalt war auch mein I-Pad mit Stromstecker weg. Uns blieb deshalb nichts anderes übrig, als auf den nächsten Polizeiposten zu fahren. Das "hotel de police de strasbourg" befand sich zum Glück ganz in der Nähe. Jedoch mussten wir bereits beim Anmelden feststellen, dass dies leider eine längere Angelegenheit werden würde. Zuerst war von 2h Warten die Rede. Inzwischen war es 16:30 Uhr. Wir überbrückten die Wartezeit mit Getränken aus dem Automaten und ansonsten mit - Nichtstun. Denn was will man schon machen in einer kleinem Empfangshalle mit einigen Sitzen und 2 Getränkeautomaten ausser - warten?
Wenn es Putzutensilien gehabt hätte, hätte ich glaub mit Staubwischen und Saugen angefangen und wenn ich einen Schreiber gehabt hätte, hätte ich einen bitterbösen Komentar über diese unsägliche Polizeistation ins "Gästebuch" geschrieben - auf schweizerdeutsch. Doch so beschränkten wir uns auf Augenrollen, Schnauben und die Polizisten am Empfang böse anzuschauen.
Kurz bevor unsere Geduld ganz am Ende war, erbarmte sich gegen 21:00 Uhr einer der Polizeibeamten und nochmals etwa 45 Minuten später hielten wir endlich den gewünschten Polizeirapport in den Händen! Alles in allem haben wir also über 5h auf dieser Polizeistadtion verbracht!!!
Da inzwischen das Camping sicher geschlossen war (eine Telefonnummer konnten wir leider nicht ausfindig machen), suchten wir uns ein Hotel etwas ausserhalb der Stadt und wurden nahe des Flughafens im Mercur fündig. 
Nachtessen gab es hier um inzwischen 22:30 Uhr zwar auch keines mehr, doch immerhin ein feines, kühles Edelweiss blanche Bier an der Hotelbar. 




Strasbourg



Fischer ambrée



Wartesaal der Polizeistation von Strasbourg - unser Ausblick für über 5h


Am nächsten Morgen, Sonntag, 24. Mai erwachten wir gut erholt und mit der  positiven Einstellung, dass der heutige Tag ja eigentlich nur besser werden konnte als der gestrige!!
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir und auf die Weiterfahrt nach Mulhouse. Das dortige Camping de l'Ill, auf welchem wir auch schon waren, erreichten wir kurz nach 11:00 Uhr. Nach dem Einrichten auf dem Platz fuhren wir mit den Velos ins Stadtzentrum. Unterwegs machten wir an einem Flohmarkt Halt, doch hier gab es leider fast nur Ramsch. 
Beim Place de la Réunion gab es ein spätes Mittagessen (ein sehr feiner Hamburger mit Pommes für Rolf und ein nicht ganz so schmackhafter Tarte Flambée für mich) mit einem erfrischenden Bier. Zurück auf dem Camping, verbrachten wir den Rest des Nachmittags mit Lesen bei versprochenen rund 20 Grad (gefühlt eher bei 15).
Am Abend unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang dem Flüsschen Ill entlang. Zur anschliessenden Partie Yazzy genossen wir einen Riesling. Da sich unser Hunger aufgrund des üppigen Mittagessens in Grenzen hielt, gab es anstelle eines Nachtessens aus der Schweiz mitgebrachte Crème Brulée mit Financiers sowie einen feinen Kaffee.
Bald war es zu dunkel, um draussen zu lesen und so entschlossen wir uns, schlafen zu gehen. Morgen wollten wir ja früh aufstehen, um einen weiteren Flohmarkt zu besichtigen.



Mulhouse


Bereits vor 07:00 Uhr riss uns der Handy-Wecker aus dem Schlaf. Bald waren wir auf den Beinen und spazierten zum Sportstadion, wo der Flohmarkt stattfand. Dieser war grösser und wertiger als der gestrige, aber auch hier kauften wir nichts. Bald kehrten wir zum Campingplatz zurück und konnten ein feines Frühstück, bestehend aus Croissants, Pains au Chocolat und Café an der Morgensonne geniessen.
Anschliessend machten wir uns auf die Heimreise. Nach einem kurzen Abstecher in den Gäupark in Egerkingen, wo wir uns mit Nahrungsmitteln für gemütliches Grillieren zu Hause eindeckten, waren wir bereits kurz vor Mittag zu Hause, was vorallem Leo sehr freute.

Montag, 6. April 2015

Ostern im Tessin (Betti)

Nachdem die letztjährigen Ostern wettermässig buchstäblich ins Wasser gefallen sind, war auch für die diesjährigen Ostertage kaltes und nasses Wetter prognostiziert - zumindest für die Deutschschweiz. Für den Süden waren die Prognosen deutlich besser. Und so taten wir das, wofür wir alle anderen in der Vergangenheit jeweils belächelt hatten: Wir fuhren über Ostern ins Tessin!

Am Karfreitag gings um halb acht Uhr bei Nebel und Kälte mit unseren vollgepackten VW-Bus los. Der Verkehr war angenehm; bald hatten wir Zürich und auch den Zürichsee hinter uns gelassen. Das Wetter wurde besser; die Sonne schien. In der Raststätte Glarnerland stärkten wir uns mit Kaffee und Sandwichs. Pünkltlich um 10 Uhr erreichten wir Chur, wo wir Nina und Jill abholten.



Von nun an wurde der Verkehr sehr zähflüssig; bis zum San Bernardino brauchten wir mit einer Abwechslung aus Stau und stark stockendem Kollonenverkehr mehr als doppelt so lange als dies bei normalem Verkehr der Fall gewesen wäre. Da trug die Info im Radio, dass der Stau vor dem Gotthardnordportal mittlerweile rund 13 km (also über 2 Stunden Zeitverlust) betrug, nicht merklich zu einer Stimmungsverbesserung bei. Immerhin gings nach dem Tunnel zügig voran und so erreichten wir nach 14 Uhr Contone, wo wir uns im Migros-Restaurant mit einem Mittagessen stärkten und anschliessend gleich noch Nahrungsmittel fürs Nachtessen einkauften.
Bald darauf erreichten wir ohne weiteren Stau Tenero und richteten uns bei nach wie vor sonnigem und relativ warmem Wetter auf dem Campingplatz "Tamaro" ein.
Am späteren Nachmittag unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang dem See entlang nach Locarno. Zurück fuhren wir mit dem Zug. 



Anschliessend gabs ein feines Lammnierstück und Würste vom Grill mit Penne und Salat. Inzwischen war es ziemlich frisch geworden, sodass wir den Rest des Abends lieber im Businnern verbrachten; mit Yazzy-Spielen und Osterhasen 'vernichten'.

In der Nacht hatten sich die Wolken verdichtet und es hatte auch kurz geregnet. Der Samstag selbst startete mit eher frischem, bewölktem Wetter. Das Frühstück nahmen wir deshalb im Bus ein. Gestärkt durch Kaffee, Müesli mit Erdbeeren, Brötli und Käse, Salami und Konfi machten wir uns auf zum Bahnhof. Mit dem Regionalzug fuhren wir nach Locarno, wo wir einige Zeit mit Shopping verbrachten; namentlich im Schmuckladen "PuraVida" (ich), im 2-Franken-Shop (Nina & Jill) sowie im Manor (Rolf).


Anschliessend liefen wir über den renovierten und somit wiedereröffneten Kreuzweg zur Madonna del Sasso hoch. Der Ausblick von dieser Kathedrale über Locarno und den Lago Maggiore war sehr eindrücklich.


Inzwischen war das Wetter etwas besser geworden und es war auch wärmer. So gings zu Fuss zurück zum Campingplatz.
Nach einem kleinen Mittagessen und einigen Runden Yazzi liefen wir ins nahe gelegene Centro Tenero, wo wir uns mit Verpflegung für den nächsten Tag eindeckten.
Inzwischen war es wieder ziemlich frisch und windig geworden, so dass wir alle froh waren, dass wir im nahe des Bahnhofs gelegenen Restaurant "Ferrovieri" feine Pizzas geniessen konnten.

Der Sonntag startete mit ziemlich frischem Wetter, doch die Sonne schien und so wurde es glücklicherweise schnell wärmer. Schlussendlich war es sogar warm genug, dass wir draussen frühstücken konnten.
Anschliessend war zusammenpacken angesagt und gegen halb elf verliessen wir das Camping Richtung Verzascatal. Oberhalb der Staumauer, in der Nähe von Lavertezzo, parkierten wir unseren Bus und liefen an die nahe gelegene Verzasca. Dort verbrachten wir gemütliche Stunden am Wasser; inkl. auf einer Feuerstelle gegrillten, sehr schmackhaften Cheeseburgern zum Mittagessen. 



Nach 14 Uhr traten die Rückreise an. Über den gleichen Weg wie bei der Hinfahrt gings retour nach Chur. Diesmal lief der Verkehr sehr flüssig, so dass wir Chur bereits vor 17 Uhr erreichten.
Auch anschliessend kamen wir zügig voran, so waren wir vor 19 Uhr in Oberentfelden. Bei Rolfs
Eltern durften wir ein wunderbares Ostermenü geniessen.

Alles in allem war die Reise in den Süden sicher eine gute Entscheidung gewesen, da es im Tessin wärmer und weniger regnerisch gewesen war. Trotzdem sind wir nicht sicher, ob wir uns die Strapazen  (Stau bzw. der damit verbundene Zeitverlust) wieder antun würden/möchten. 
Also wird es nächste Ostern wohl eher wieder nach Frankreich oder sonstwo "gegen den Strom" gehen.

Samstag, 14. März 2015

Sportferien 2015 (21.2.-28.2.2015)

Wie jedes Jahr verbrachten wir unsere Sportferien in Vattiz im schönen Val Lumnezia. Mit dabei waren auch Nils, Nina, Jill, Felix, Dodo, Kurt, Cornelia, Nici, Christoph, Mara, Andrea, Mäsi und die Hunde Boy und Cherry.















Sonntag, 25. Januar 2015

Wellness-Weekend in Yverdon-les-Bains (Betti)

Der Winter zieht sich in die Länge, es ist kälter als auch schon und auch in den Niederungen ist in den nächsten Tagen mit Schnee zu rechnen. Trübe Aussichten also für einen baldigen Start in die Campingsaison 2015. Aber es ist ja auch erst Januar. Nichtsdestotrotz kann ein Ausflug nie schaden und was bietet sich aktuell mehr an als ein Wellness-Wochenende?
So gings am Samstag, 24. Januar nach einem kleinen Frühstück los. Da wir momentan beide ein GA besitzen, war auch klar, dass wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen wollten. Nach knapp 2 Stunden erreichten wir kurz vor Mittag Yverdon-les-Bains. Wir deponierten unser Gepäck im "Grand Hotel des Bains" und überbrückten die Wartezeit bis zum Zimmerbezug im Städtchen. 
Im Manor-Restaurant wärmten wir uns mit einer Suppe und genehmigten uns danach eine Portion heisse Marroni. Anschliessend unternahmen wir einen Spaziergang zum Campingplatz "Les Iris", welcher direkt am Neuenburgersee gelegen ist. Bald setzte jedoch der angekündigte Schneefall ein und so verbrachten wir die restliche Wartezeit mit etwas lädelen im Manor und Kaffetrinken im Bahnhofscafé.



Mit dem Bus gings zum Hotel zurück und nach dem Zimmerbezug ins Thermalbad. Bekleidet mit Badezeug, Bademantel und -pantoffeln konnten wir den Direktzugang vom Hotel zur Therme nutzen. Der Wellness-Aufenthalt war sehr entspannend: Massagedüsen im Thermalbad, Hammam (Dampfbad), Outdoor-Whirlpool auf der Dachterrasse des Bades, japanisches Bad (40 Grad) und gemütliche Liegebetten.
Vor dem Nachtessen ruhten wir uns im Zimmer aus und gönnten uns dabei ein erfrischendes Bier aus der Minibar.
Das Nachtessen nahmen wir in Form eines 4-Gang-Menüs im Hotelrestaurant ein: Vitello Tonnato mit Kapern (für mich grünen Salat), Crevette auf schwarzen Beluga-Linsen, Steinbutt mit Karottenpürée, Kartoffeln und Gemüse und zum Dessert Panna Cotta mit gebratenen Ananaswürfeln und Kokosmilchschaum. Dazu ein Glas Chasselat zum Apéro und anschliessend den Rotwein "Fée Noire", welcher uns sehr mundete.
Mit vollen Bäuchen und müde vom langen Badeaufenthalt fielen wir anschliessend sogleich ins Bett.

Nach einer erholsamen Nacht erwachten wir am Sonntagmorgen ausgeschlafen, aber von vorbeifahrenden Feuerwehrautos geweckt. Das ausgiebige Nachtessen lag vorallem mir noch sehr im Magen - Rolf hat ja bekanntlich immer Hunger ;-) - sodass wir vor dem Frühstück einen halbstündigen Spaziergang durchs Quartier unternahmen. Schnee hatte es zwar nicht sehr viel gegeben, doch es war sehr frisch und windig.


Das Frühstücksbuffet liess keine Wünsche offen und schmeckte sehr gut. So konnten wir anschliessend gestärkt die Rückreise antreten. Mit dem Bus gings mit einer Schlaufe über den Hügel "Bellevue", von welchem man einen wunderschönen Ausblick auf den Neuenburgersee hat, zum Bahnhof und von dort mit dem ICN via Neuchâtel, Biel und Solothurn nach Olten und mit dem Bus nach Hause nach Dulliken.