Samstag, 11. Februar 2017

Um den Hallwilersee (Betti)

Wir haben langsam genug vom Winter (ausser der noch bevorstehenden Sportwoche in Vattiz natürlich) und freuen uns auf den Frühling mit höheren Temperaturen und Wander- und Campingwetter.
Da für dieses Wochenende Temperaturen im Plus-Bereich und etwas Sonnenschein angekündigt waren und wir uns in Bewegungslaune befanden, planten wir eine Wanderung dem Seeuferweg entlang um den Hallwilersee.
Beim Start um halb 10 Uhr beim Schloss Hallwyl war es allerdings noch neblig, windig und ziemlich frisch, so dass wir mit hohem Tempo losmarschierten. Das Laufen mit knapp 6 km/h gab warm und wir kamen zügig voran; an Boniswil, Birrwil und Beinwil am See vorbei erreichten wir nach knapp 2 Stunden Mosen am anderen Seeende. 
In Aesch legten wir einen Mittagsrast im Restaurant Kreuz ein und stärkten uns mit Spaghetti bzw. Pizza.
Inzwischen schien die Sonne und dadurch war es wärmer geworden. Dies - sowie wohl auch die inzwischen schon etwas müden Beine -  führte dazu, dass wir nun etwas gemütlicher wanderten.
Nach einem weiteren Rast im Delphin in Meisterschwanden, wo es Kafi und einen kleinen Coupe Nesselrode gab, nahmen wir die letze Etappe unter die Füsse, an Tennwil vorbei zurück zum Schloss Hallwyl. 
Nach rund 4 Stunden Marschzeit und knapp 23 km bzw. 30'000 Schritten war die Seeumrundung geschafft - und wir auch. ;-)


Start beim Schloss Hallwyl


Bei Birrwil


"The Birds"... ähhh... Möven auf dem Sprungturm beim Strandbad in Beinwil am See


Aber hallo?!? Wurde das hier hin transportiert oder war es schon hier und wird neu aufgepfahlt?


Kurz vor Aesch


Bei der Seerose in Meisterschwanden


Zurück beim Schloss Hallwyl


Yes, we did it! *mirsendschosiebesieche* ;-D

Sonntag, 11. Dezember 2016

Kleine Auszeit vom Weihnachtsstress in Vattiz (Betti)

Vom Donnerstag, 8. bis Sonntag, 12. Dezember sind wir dem (Vor-) Weihnachtsgehetze entflohen und haben ein verlängertes Wochenende in Vattiz genossen. 


Vattizer Ferienhaus

Bei schönstem Wetter und warmen Temparaturen (über 10 Grad) haben wir täglich eine kleine Wanderung gemacht, haben Weihnachtskärtli gebastelt, viel gelesen, gut gegessen und getrunken und lange ausgeschlafen.


Oberhalb des Zürisees auf dem Weg ins Bündnerland

Ein erster Ausflug führte uns oberhalb des Badesees Davos Munts über einen uns unbekannten Wanderweg zum Fussballplatz bei Vella, weiter zur Kirche Pleiv und über Rumein wieder zurück zum Ferienhäuschen. 


Der zugefrorene Badesee Davos Munts oberhalb des Ferienhauses


Kirche Pleiv in Vella

Am Freitag wanderten von Cons (hinter Vrin) dem Glenner entlang bis kurz vor  Pardatsch. Bis ganz zum kleinen Weiler schafften wir es nicht, weil die Strasse auf mehreren Metern mit dickem Eis überzogen war. So genossen wir unser Wander-Zmittag auf einem kleinen Wieseli oberhalb des Wanderweges mit Blick auf Pardatsch. Wir waren gemütlich am Lesen und die Sonne geniessen, als wir plötzlich Geräusche von knackenden Ästen im Wald hörten? Ein Bär? Ein Wolf? Wir waren sehr erleichtert, waren es "nur" zwei Gämse, die vom Wassertrinken am Glenner den Wald hochgerannt kamen, nur wenige Meter an uns vorbei. Das vordere der beiden konnten wir vom Rennen erschöpft schnaufen hören und die Zunge hing ihm zum Hals raus. Doch so schnell sie aufgetaucht waren, so rasch waren sie auch schon wieder verschwunden. Rolf ärgerte sich, hatte keine Fotos gemacht, obwohl seine Kamera griffbereit neben ihm lag.


Glenner zwischen Cons und Pardatsch


Blick nach Vrin

Unsere letzte Wanderung führte uns am Brätliplatz oberhalb des Badesees vorbei nach Lumbrein, ebenfalls auf einem von uns noch nie begangenen Weg; wir waren bisher immer auf einem tiefer am Hang gelegenen Weg nach Lumbrein gewandert. An unserem Lieblingsbänkli mit Ausblick auf Lumbrein und ins Tal nach Vrin und zu den dahinterliegenden Bergen kamen wir glücklicherweise trotzdem vorbei und konnten einen gemütlichen Mittagessen- und Lese-Rast einlegen an der warmen Sonne.


Abendstimmung mit Blick vom Ferienhaus zur Signina-Berkette

Kulinarisch hat es ebenfalls gepasst: Neben feinen, selbstgekochten Penne an Dörrtomaten und Pilzen am ersten Abend sowie einem Siedfleisch-Eintopf mit Rüebli und Sellerie am letzten Abend, genossen wir Maluns mit Apfelschnitzen und Bergkäse (ich) bzw. Cordon Bleu mit Pommes und Gemüse (Rolf) im Restaurant Trutg in Vella. 
Eigentlich wollten wir ja ins Pöstli essen gehen, aber das hatte wie fast alle Beizen im Tal Betriebsferien. Denn bald ist ja wieder Hochsaison, auch wenns nicht danach aussieht: ein paar Kunstscheehäufchen, ansonsten aper bis fast ganz oben. Hoffen wir, dass es dann wenigstens Ende Februar in unseren Winterferien Schnee hat.


"Piste gut" in Vella? ;-)

Das Wochenende ist wie im Flug vergangen, doch wir fühlen uns erholt und gestärkt für den Jahresendspurt. 

Sonntag, 27. November 2016

Wieder mal in Wien (Betti)

Wie bereits vor einem Jahr, verbrachten wir auch dieses Jahr ein verlängertes Black Friday / 1. Advent - Wochenende in Wien (25. bis 27. November 2016).
Am Freitag klingelte schon kurz nach 4 Uhr unser Handy-Wecker. Mit der ersten möglichen ÖV-Verbindung gings von Oberentfelden via Aarau und Zürich HB zum Flughafen Zürich Kloten. Einmal mehr nervten wir uns über die immer rigoroser werdende Socherheitskontrolle - Gurt & Jacke ausziehen reicht inzwischen nicht mehr, es mussten auch der Pulli und die Stiefeletten (!) sein!
Ein komisches Schoggibrötchen und eine ziemlich untrinkbare Kaffeebrühe später - serviert von den ganz rot gekleideten (inkl. Strümpfe!) Flight Attendents der Austrian Airlines - erreichten wir bereits Wien Schwechat. 


Mit dem CAT (City Airport Express) gings zügig nach Wien Mitte, mit der U4 bis Haltestelle Margarethengürtel und zu Fuss zum
Hotel Fabrik, welches in einer ehemaligen Wäscherei untergebracht ist - aussen wunderschöne Ziegelsteine, innen leider nicht all zu schön & trendy restauriert.




Einen Glühwein beim Maria Theresienplatz und ein feines Mittagessen im Hoferl im Stadtzentrum (Wienerschnitzel mit Salzkartoffeln resp. Gansel-Burger mit Pommes und ein Bier) später waren wir gestärkt für den Rest des Tages.
Den Nachmittag verbrachten wir mit Schlendern durch die Weihnachtsmärkte, Shopping an der Mariahilfer Strasse und einem Besuch beim Kunstmarkt (ebenfalls an der Mariahilfer Strasse). 



Nach einer kurzen Pause im Hotel, gings zusammen mit Rolfs Cousine Chrigi und Partner Lulu zu Rolfs Schwester und Familie an die Hetzendorferstrasse, wo wir von allen 6 Verwandten herzlich empfangen und mit einem feinen pakistanischen Essen und Dessertköstlichkeiten und dem inzwischen schon fast obligaten pakistanischen Milchtee verwohnt wurden. Last but not Least wurden wir von Sim und Irene sogar mit dem Auto zum Hotel zurückgefahren.

Den Samstag starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück zu viert im Hotel. Anschliessend schlenderten wir durch eine Paralellstrasse der Mariahilfer Strasse und entdeckten einige spannende Geschäfte. 


Nach einer weiteren Runde Shopping besuchten wir den Weihnachtsmarkt in den Räumlichkeiten des Museumsquartiers. Dort gab es interssante Kunsthandwerk-Stände und ich durfte mir noch etwas zu meinen Geburtstag aussuchen, nämlich wunderschöne Halsketten.
Hungrig von den vielen Eindrücken und dem langen Umherlaufen, zog es uns auf einen Mittagssnack (Suppe im Brotteig) und einen Glühwein an den Weihnachtsmarkt beim Maria Theresienplatz. Nach einem Abstecher zu einem weiteren Weihnachtsmarkt am Spittelberg kehrten wir für ein paar Minuten Beine-Strecken ins Hotel zurück, bevor wir zu viert fürs Abendprogramm losmarschierten. Lulu hatte Tickets für das Comedyprogramm "Es ist ein Arzt entsprungen" des uns unbekannten Comedy-Duos Peter und Tekal in der Kulisse organisiert. Dieses Theater kannte er von seiner einige Jahre zurückliegenden Arbeitstätigkeit in Wien. In der Kulisse nahmen wir ein einfaches, aber feines Nachtessen zu uns und amüsierten uns anschliessend bei einem Bier über das Comedy-Programm.
Am Sonntag gab es ein Frühstück zu zweit, da sich Chrigi und Lulu bereits frühmorgens auf die Rückreise begeben mussten. Anschliessend besuchten wir bei Sonnenschein, aber kaltem, böhigem
Wetter das Gasometer. In den vier ehemaligen Gaswerken sind heute neben diversen Shops auch Büros und Wohnungen untergebracht. 


Zu Fuss gings ins Stadtzentrum zurück zum Schloss Belvedere, wo wir am Weihnachtsmarkt mit einem Becher Glühwein den Ständen entlang schlenderten. 


Gestärkt mit süssen, kalorienreichen Wiener Schmankerln gings zu Fuss durch den Schlossgarten und anschliessend zum Karlsplatz. Dort trafen wir uns nochmals mit einem Teil der Familie Ansari und besichtigten gemeinsam den dortigen Kunsthandwerk-Weihnachtsmarkt. Bevor wir die Rückreise antreten mussten, unternahmen wir zu zweit noch einen kurzen Abstecher zum Weihnachtsmarkt beim Ratshaus, welchen wir - im Unterschied zu allen anderen Weihnachtsmärkten - zum ersten Mal besuchten. Bei so vielen Märkten ist es ja aber auch nicht weiter wundernswert, dass man den Überblick verliert.
Inzwischen hatte es jedoch zu regnen begonnen und so waren wir froh, konnten wir uns in der U-Bahn und im CAT zum Flughafen wieder aufwärmen.
Der Rückflug verlief angenehm und nach einer "überpünktlichen Landung" (O-Ton des Piloten) landeten wir bereits in Zürich Kloten.


Die Gepäckrückgabe verlief ebenfalls ruckzuck, sodass wir gerade noch den Zug erwischten und 1 1/2h nach der Landung schon zu Hause waren

Sonntag, 16. Oktober 2016

Überraschungswochenende am Vierwaldstättersee (Betti)

Im Rahmen unseres Umzugs und dem damit verbundenen Kantonswechsel hatten Rolf und ich über die Höhe unserer neuen Autonummern gewettet: Sind beide Nr. unter 300'000, muss Rolf mich mit einem Wochenendtrip überraschen, wenn beide über 300'000 sind, ich ihn. Obwohl ich sehr stark davon ausging, dass ich die Wette hochaus verliere, habe ich sie gewonnen.
So wusste ich im Vorfeld lediglich, dass ich den Rucksack packen, die Wanderklamotten anziehen und schicke Kleidung für den Abend einpacken musste.
Am Samstag, 15. Oktober starteten wir um 06:57 in Unterentfelden Oberdorf. Via Aarau und Olten gings mit dem Zug nach Luzern. Dort wechselten wir aufs Kursschiff "Winkelried" und genossen während der Fahrt auf dem Vierwaldstättersee ein gemütliches Frühstück.





Als wir unser erstes Ziel, den Schiffsanlegeplatz beim Rütli erreichten, hatte glücklicherweise der Regen aufgehört. Die Rütliwiese empfanden wir als überraschend klein, wohl weil wir beide noch im Kindsalter waren, als wir das letzte Mal hier waren. Ein Selfie musste jedoch trotzdem sein. ;-)


Anschliessend war wandern angesagt, von der Rütliwiese gings steil hangaufwärts durch den Wald nach Seelisberg. 



Einmal mehr schafften wir die Strecke wesentlich schneller als auf den Wegweisern angegeben. So konnten wir in Seelisberg noch etwas weiter laufen, bis das Postauto fuhr.
Dieses brachte uns anschliessend am herzigen, kleinen Seeli von Seelisberg vorbei nach Emmetten. Von hier gings weiter mit dem "Hängebähnli" hinauf zur Stockhütte, wo wir einen Mittagsrast im Restaurant einlegten.



Gestärkt nahmen wir anschliessend den rund 1 1/2 stündigen Aufstieg zur Klewenalp unter die Füsse und Wanderstöcke. Der Marsch war ziemlich schweisstreibend, doch oben angekommen, wurden wir mit einer wunderschönen Fernsicht über den Vierwaldstättersee belohnt. Beeindruckend! 





Im Bergrestaurant gabs Kaffee und Zvieri (mhhh, Vermicelles mit viiieeel Schlagrahm...).
Mit der Kabinenbahn fuhren wir anschliessend hinab nach Beckenried, von wo aus wir nach einem Fussmarsch durchs Dorf das Boutique Hotel Schlüssel erreichten.
Dort wurden wir von den Besitzern Gabrielle und Daniel herzlich empfangen und mit einem Glas Weisswein begrüsst. 
Vor dem Nachtessen ruhten wir uns im gemütlichen, im vintage-Stil gehaltenen Hotelzimmer aus - das Bad in der im Zimmer freistehenden Füessli-Badewanne war absolut herrlich!
Das Apéro gabs es im Lädeli unterhalb des Hotels: Haus-Prosecco bzw. Weisswein und kleine Häppchen (eingelegter Knoblauch, Oliven und selbst gehobeltes Wild-Trockenfleisch mit Brot und verschiedenen Saucen).
Danach wechselten wir ins Restaurant, wo wir zu einem feinen Charmail Bordeaux-Rotwein das Menü genossen. Als Amuse-Bouche gabs ein Marronisüppli mit einem Wildfleischbällchen. Auf dem Vorspeiseteller mundeten Wildfleischterrine mit Preiselbeersauce, Fischpastete und kalter Lauch-Linsensalat mit gebratenem Fisch.
Als Zwischengang gab es hausgemachte Ravioli mit Steinpilzen. Der Hauptgang bestand aus Hirschfilets im Rohschinkenmantel, buntem Herbstgemüse und Knödel.
Selbstverständlich durfte ich mir auch das Dessert nicht entgehen lassen und so genoss ich neben Espresso mit Guetzli eine feine Sauerrahm-Crème-Brulée mit eingelegten Früchten.
Mit sehr schweren Bäuchen liessen wir uns anschliessend auf unser hohes Hotelbett plumsen.





Wir hatten gut geschlafen und starteten den Sonntag mit einem feinen Frühstück. Das Buffet war reichhaltig und mundete uns sehr. Da das Wetter strahlend schön war und wir noch etwas Zeit hatten, spazierten wir durchs Dorf zur Schiffsanlegestelle und genossen den Blick über den Vierwaldstättersee.
Die Rückreise führte uns mit dem Postauto nach Stans und von dort mit dem Zug bald in den Nebel und nach Luzern. Weiter gings via Rotkreuz, Lenzburg und Aarau nach Hause zurück.

Fazit: Das Überraschungswochenende ist Rolf total gelungen; ich hatte überhaupt nichts von all dem, was wir erleben durften, geahnt. Ich habe es sehr genossen! 
Und wir haben bereits ausgemacht, dass ich für Rolf auch bald einmal ein Überraschungswochenende planen werde - ganz ohne vorgängige Wette! ;-)

Sonntag, 7. August 2016

Sommerferien 2016 in Le Porge Océan

Für die diesjährigen Sommerferien mit den Kindern, welche übrigens jetzt als jugendliche Erwachsene bezeichnet werden sollten, haben wir uns für Camping an der französischen Atlantikküste entschieden. 

Am 16. Juli ging es mittags los, nachdem die Jungen eingetroffen waren und alles Gepäck im und auf dem Bus verstaut waren. Zuerst über Balsthal und Porrentruy ging es nach Frankreich, wo wir den ersten Teil auf der Péage-Autobahn verbrachten. An Besançon vorbei bis wir dann auf Route Nationales der Saône folgen konnten. In Gergy kurz vor Chalon-sur-Saône verbrachten wir auf einem gemütlichen Camping direkt am Fluss die erste Nacht und kochten die obligaten Erst-Abend-Teigwaren.




Der anstrengendste Anreisetag folgte mit der Fahrt in grosser Hitze und einem sehr späten Frühstück (und man weiss ja, dass es dann ungemütlich mit Rolf wird) quer durch Frankreich. Abends konnten wir in Angoulême auf dem Camping unsere Zelte aufbauen und uns auf der Rückseite des Busses mit einem kühlen Bier in den Schatten legen.


Am folgenden Tag besorgten wir uns in Angoulême bei Décathlon noch zwei Boogie-Boards und nahmen die relativ kurze Strecke durch den obligaten Stau im Rondelle von Bordeaux bis nach Le Porge Océan auf uns, wo wir uns dann auf dem reservierten Platz im Camping La Grigne unter den Pinien fest installieren konnten.



Es folgte alsbald ein erster Besuch in Badehose zum auf einem Fusspfad über die Düne erreichbaren Meer. Die Jungen und die Älteren genossen die grossartigen Wellen, welche mit den neuen Boogieboards natürlich noch viel mehr Spass machten.
Die folgenden Tage verbrachten wir überwiegend am Meer und auf dem Camping.










An einem Tag machten wir einen Ausflug mit dem lokalen Bus nach Bordeaux zum Shopping. An einem anderen Tag fuhren wir mit unserem Bus bis an die Dune du Pilat (oder Pyla, wie auch immer...) und kletterten wieder einmal auf die grösste Düne Europas, um einen wunderbaren Blick über das Becken von Arcachon und den atlantischen Ozean zu geniessen. Wir hielten auch für eine längere Mittagsrast in Arcachon und genossen feine Sardines grillés (Rolf) und Moules (alle anderen) mit Frites in einem Restaurant in der Nähe des Strandes. Die Rückfahrt führte dann am Bassin d'Arcachon entlang bis Arès, wo wir in einem Fischerhafen noch ganz frische Austern für das Nachtessen kauften.







Leider war dann bald schon wieder die Rückfahrt angesagt. Wir entschieden uns den Weg über das Périgord unter die Räder zu nehmen. Wir folgten also der Dordogne durch wunderbare Rebanlagen und kleine Winzerstädte. Leider wurden uns dann entweder beim Einkauf im Hyper-Intermarché im Osten von Bergérac oder bei der bald darauf folgenden Mittagsrast an einem Kanal auf der Fahrerseite des Busses die Radkappen entwendet. Unter diesem Eindruck waren wir auch nicht wirklich in Stimmung, das sicher pittoreske aber sehr stark von Touristen überschwemmte Le Bugue (Saint Denis, des Roman-Polizisten Bruno) zu besichtigen. Wir verliessen die sehr felsige Region, welche ein Paradies für Kanuten zu sein scheint und fuhren Richtung Autobahn und übernachteten in der Nähe von Périgueux, in Le Mater am Fluss L'Isle. Ein Abendspaziergang von Betti und Rolf führte ins nahegelegene La Gabarre und wieder zurück auf den Camping mit Live-Musik, die zu einem kleinen Tänzchen einlud.
Am nächsten Tag ging es wieder richtig weit nach Clermont Ferrand ins Zentralmassiv, wo die Mittagsrast bei KFC stattfand. Die Ähnlichkeit des Bartes des Kentucky Fried Chicken - Gründers Harland Sanders zu Rolf ist übrigens rein zufällig... Wir fuhren danach noch ein paar Stunden bis Saint-Maurice-de-Gourdans (nach Lyon) auf einen kleinen Camping am Ain. 


Mitunter zeigte sich langsam etwas der "Lagerkoller" und das fehlende Mobildaten-Netz, so dass am nächsten Morgen super schnell durch die Kinder alles zusammengepackt war und der Grenzübertritt bei Genf zu Hurra-Rufen erfolgte. Es folgten Tage mit langen Pokemon Go - Wanderungen der jungen Erwachsenen...