Samstag, 24. April 2010

Bully-Zuwachs (Betti)

Seit einigen Tagen hat unser blauer Dicker einen Bruder gekriegt: den asuan-braunen Dicken... (die Farbe heisst wirklich so!)
Will heissen, dass wir seit ein paar Tagen einen neuen VW-Bus haben. Daran herumstudiert und darüber diskutiert, unseren Bus zu wechseln haben wir schon seit längerer Zeit. Dies vor allem deshalb, weil der "Alte" langsam aber sicher ein richtiger Rosthaufen wurde und wir zudem zu wenig Platz zum Verstauen unserer Küchenutensilien und Kleider hatten.
Gefunden haben wir den "Neuen" im Internet. Nach einer ca. einstündigen Besichtigung am 11. April entschlossen wir uns zum Kauf und holten unseren neuen, komplett als Joker-Camper ausgestatteten Bully am 16. April nach Hause - glücklicherweise ohne Panne und sonstige grössere Probleme.
Das letzte Wochenende haben wir vor allem damit verbracht, den alten Bus aus- und den neuen Bus einzuräumen. Zudem gab es einiges zu auskundschaften und mehrere kleinere und grössere Reparaturarbeiten. Inzwischen ist unser brauner Dicker camping-bereit eingerichtet. Anfang Mai ist dann noch der Service angesagt und anschliessend steht dann unserem ersten Campingausflug an Auffahrt hoffentlich nichts mehr im Wege. Wir beide sind schon voller Vorfreude und könnens kaum erwarten, bis es endlich soweit ist...

Hier mal die ersten Bilder:




Mittwoch, 7. April 2010

Ostern im Osten der Schweiz (Betti)



Ach, wie haben wir doch das Camping-Leben in den letzten Wochen und Monaten vermisst! Der Winter und die damit verbundene Kälte schienen aber auch ewig zu dauern. Doch letztes Wochenende war es endlich wieder mal soweit: Dank Ostern hatten wir glücklicherweise wieder mal ein paar Tage am Stück frei und die Wettervorhersage war auch nicht all zu schlecht. Entgegen unserer ersten Planung starteten wir unsere Osterreise jedoch nicht in den Westen (Jura), sondern in die wettermässig schönere Himmelsrichtung Osten. Nach Ablieferung diverse Geburtstags- und Ostergeschenke fuhren wir via Zürich zum Rheinfall.





Bei schönem, aber ziemlich kaltem und windigem Wetter besichtigten wir beide Seiten des Rheinfalls sowie das dazugehörige Museum im Schloss Laufen. Mit Erstaunen stellten wir fest, dass die imposantere (und übrigens mit neuen Gehwegen ausgestattete) Seite des Wasserfalls den Zürchern gehört.
Gegen Nachmittag suchten wir mittels modernster Informatik-Technologie (Handy von Rolf) einen Campingplatz in der Umgebung von Schaffhausen.
Diesen fanden wir zwar nach einigem Suchen in Feuerthalen (das Navi war nicht sehr hilfreich), jedoch war er geschlossen. So verschlug es uns schliesslich nach Stein am Rhein auf den Campingplatz Grenzstein, welcher - wie der Name schon andeutet - direkt an der Grenze zu Deutschland liegt. Bei schönem Wetter liessen wir den Nachmittag bei einem Bier an der Sonne ausklingen. Den Abend verbrachten wir mit der Besichtigung der Altstadt von Stein am Rhein und einem feinen Fisch-Nachtessen in der Badstube.
Auch am Ostersamstag war das Wetter besser als erwartet. So konnten wir bereits unser Müesli- und Kafi-Frühstück bei strahlendem Sonnenschein im Freien geniessen. Weiter ging die Reise mit dem VW-Bus nach Schaffhausen, wo wir nach dem Aufstieg auf den Munot die tolle Sicht über die Stadt und den Rhein genossen.

























Auf der anschliessenden knapp 2 stündigen Wanderung in und um Schaffhausen genossen wir Sonnenschein und Natur. Gestärkt durch ein feines Brezeli-Sandwich, machten wir uns danach daran, die Geschäfter der Altstadt zu erkunden und uns mit Nahrungsmitteln fürs Nachtessen einzudecken. Nach kurzer Weiterfahrt erreichten wir anschliessend den Campingplatz Am Schützenweiher in Winterthur. Da uns der Platz an und für sich nicht besonders gefiel und es zudem zu frisch war, um gemütlich im Freien zu sitzen, machten wir uns auf, die Umgebung zu besichtigen. Nach einem gemütlichen Spaziergang weihten wir unsere Campingküche endlich noch offiziell ein (letzten September hat es in Solothurn ja nur fürs Kaffee-Kochen gereicht). Zum Znacht gabs Teigwaren mit Poulet-Tomatensauce, grünen Salat und Rotwein sowie Erdbeeren, Ananas, Kokosnuss und Kaffee zum Dessert. Leider führte der stark einsetzende Regen dazu, dass wir nicht all zu gut schliefen.

Glücklicherweise war das Wetter am Ostersonntag wieder ziemlich freundlich. Leider war es zwar zu frisch und windig, um im Freien zu frühstücken, doch immerhin regnete es nicht mehr. Da bekanntlich Bewegung am Besten gegen Kälte hilft, beschlossen wir uns, zum Heliport am Flughafen Zürich-Kloten zu fahren und von dort aus an den Pistenanfang zu laufen. Auf Teletext (mittels Handy abgerufen) erfuhren wir, dass der geplante Start des neuen Riesenvogels der Singapur Airlines, der A380 ziemlich verspätet stattfinden sollte.





So hatten wir genügend Zeit, uns einen guten und übersichtlichen Platz zu suchen, von wo aus wir den Start dieses doch sehr imposanten Flugzeugs beobachten konnten. Unsere Osterreise schlossen wir mit einem CBO-Burger inkl. Pommes und Salat im Mc Donalds in Rümlang ab und machten uns anschliessend auf die Heimreise. Zu Hause angekommen, war ausräumen und waschen angesagt. Den Abend konnten wir mit einem gemütlichen Nachtessen im Kreise meiner Familie ausklingen lassen.
Und nun freuen wir uns bereits wieder auf unseren nächsten Camping-Ausflug, welcher voraussichtlich an Auffahrt stattfinden wird. Dann solls in den Jura an den "Etang de la Gruyère" gehen.

Samstag, 16. Januar 2010

Verkehrshaus (Rolf)

Heite besuchten wir das Verkehrshaus in Luzern zusammen mit Nils und Jill und Gö's. Wir starteten im Imax mit einem sehr schönen und interessanten Film über Wölfe.
Obligate Besuche der Bahnhalle, der Flughalle und der Schiffshalle wurden abgerundet durch die neue Autohalle, welche eher enttäuschend war.
Vor der Halle konnte ich in einem Ecodrive-Simulator verbrauchsschonende Fahrweise zum Besten geben. Ecodrive lernte ich schon vor einiger Zeit kennen und konnte diese Fahrweise mit sehr schnellem Hochschalten und meist Vollgas-Beschleunigung schon einige Zeit erfolgreich testen. Dementsprechend konnte ich auch schon einen sehr guten Wert erreichen bei der ersten Fahrt.

Montag, 9. November 2009

Schmieden von neuen Reiseplänen (Rolf)

Wir planen wieder ein neues Reiseabenteuer: Im Juni 2010 wollen wir im Mietwagen quer durch Irland. Bettina hat ja schon einmal einige Zeit in Galway verbracht. Die Flugtickets und der fahrbare Untersatz sind bereits gebucht. Übernachten möchten wir in Bed and Breakfasts, Youth hostels oder Hotels. Schon schmöckere ich im Reiseführer von Betti und freue mich ganz toll.

Sonntag, 6. September 2009

Solothurn (Betti)

Auf das Wochenende vom 5./6. September 2009 hatten wir uns schon seit langer Zeit gefreut: Endlich wieder mal ein freies Wochenende um Campen zu gehen! Schliesslich haben wir ja noch eine neue Küche, die wir vor dem Winter noch gebührend einweihen wollten. Das Camping-Ziel war auch bereits seit einiger Zeit festgelegt: Solothurn.
So fuhren wir am Samstag Vormittag nach Bus-Waschen und -Tanken los. Nach einer guten Stunde Fahrt erreichten wir das Camping "Lido" in Solothurn. Viel aufzustellen gab es nicht, da wir ja nur einmal übernachten wollten. So machten wir uns auch gleich zu Fuss auf den Weg in die Stadt. Den Mittag und Nachmittag verbrachten wir mit einer gemütlichen Shoppingtour und einem feinen Mittagessen (Poulet-Sandwich von "Pepito"). Im Laufe des Nachmittags trafen wir noch eine Arbeitskollegin von mir (welche in Solothurn wohnt) zu einer gemütlichen Kaffee- resp. Gesprächsrunde. Gegen Abend kehrten wir nach einem Dessert-Zwischenhalt an der Aare auf den Campingplatz zurück, wo wir uns vom vielen Umherlaufen und Shoppen mit lesen und faulenzen erholten. Das Abendessen genossen wir im Restaurant "Lido" auf dem Campingplatz: Grüner Salat, gebratene Eglifilets mit Salzkartoffeln und dazu Weisswein, Kaffee und Vermicelles Glacé.

In der Nacht wurde es im Bus zwar ziemlich kühl, frieren mussten wir aber glücklicherweise nicht. Am Sonntagmorgen wurden wir dann auch von warmen Sonnenstrahlen geweckt. Trotzdem genossen wir zuerst eine warme Dusche und anschliessend einen starken Kaffee, welcher durch Rolf natürlich auf unserem neuen Kochfeld zubereitet wurde. Das Frühstück konnten wir draussen bei strahlendem Sonnenschein zu uns nehmen. Danach war bereits zusammenpacken angesagt. Gegen 11.00 Uhr verliessen wir das Camping und fuhren via Langendorf nach Oberdorf. Dort parkierten wir unseren Bus und nahmen einen etwas mehr als einstündigen Marsch auf den Weissenstein in Angriff.

Zuoberst angekommen, genossen wir die wunderschöne Fernsicht, wobei wir ausser Eiger, Mönch und Jungfrau viele weitere mehr oder weniger bekannte Bergen und zudem auch den Murten-, Bieler- und Neuenburgersee sahen. Gestärkt durch Pommes, Bratwurst und Bier auf der Restaurantterasse, nahmen wir bald schon wieder den Rückweg in Angriff. Nach knapp einer Stunde erreichten wir bereits wieder den Parkplatz. Nach einer angenehmen Heimfahrt genossen wir nach dem Auspacken den Rest des Nachmittags mit einem kühlen Bier bei strahlend schönem und sehr warmem Wetter mit Zeitung lesen im Garten.

Sonntag, 9. August 2009

Castiglione della Pescaia, Italien (Rolf)

Soeben sind wir zurückgekehrt aus der Toscana, wo wir am Meer in Castiglione della Pescaia
bei schönstem Wetter die Ferien mit den Kindern verbringen konnten. Im oberen Teil des Städtchens wohnten wir in einem herzigen Gässchen in einer 3-Zimmerwohnung mit schattiger Terrasse.

Täglich wanderten wir mit Sonnenschirm, Luftmatratzen und Tüechli bewaffnet an den Strand.

Am Abend konnten wir jeweils im Städtchen die feinen italienischen Spezialitäten geniessen. Für die Kinder bedeutete dies in jedem Fall Pizza Margarita (natürlich selbst bestellt durch Nils).

Die Erwachsenen konnten sich derweil an lokalen Sachen, wie Wildschwein-Tagliatelle und Cozze Marinara wagen.
Die Heimfahrt bescherrte uns einen 15 km - Stau vor dem Gotthard, weshalb wir auf die San Bernardino-Route auswichen.




Samstag, 4. Juli 2009

Ferien halt anders (Rolf)


Unser Bus hat ein Stotterproblem bei Last. Da wir nun wirklich nicht unsere wertvolle Ferienzeit mit Reparaturarbeiten verbringen wollten, sind wir auf die Suche nach anderen Ferienmöglichkeiten gegangen und haben unseren geplanten Besuch des Etang de la Gruère verschoben.
Fahrzeuglos sind wir von unserem Wohnort in Dulliken Richtung Zürich marschiert:

1. Tag: Dulliken - Däniken - Kölliken - Oberentfelden - Gränichen - Schloss Liebegg - Seon (7 Stunden) und dann mangels Hotel mit der Seetalbahn nach Lenzburg.

2. Tag: Lenzburg - Villmergen - Wohlen - Bremgarten (5 Stunden), dort Besuch des Stadtfestes (800 Jahre), Übernachtung im Hotel Sonne in der Altstadt, in der Maisonette-Turmsuite

3. Tag: Bremgarten - Dietikon per Bahn, dann Dietikon - Kloster Fahr - Unterengstringen - Oberengstringen - Gubrist - Regensdorf - Chatzensee - Rümlang (5 Stunden), Einchecken im ParkInn-Hotel, Besuch des Pistenendes des Zürich-Flughafens und wieder zurück (2 Stunden)

4. Tag: im Regen Rümlang - Opfikon - Wallisellen (2 Stunden). Besuch bei Onkel, Tante und beim 100-jährigen Ömi, dann Rückfahrt mit dem Zug nach Dulliken, in die Badewanne und Füsse pflegen...

Superschön war es, anstrengend zwar aber wirklich langsam reisen ist halt doch mal spannend!